“Wir arbeiten auf den drei Geschäftsfeldern Marktforschung, Marketingberatung und Weiterbildung Marketing” - Im Gespräch mit Felix Beilharz (Deutsche Institut für Marketing)
Klaus-Martin Meyer: Herr Beilharz, Sie sind für das Deutsche Institut für Marketing tätig. Könnten Sie sich un Ihr Institut bitte kurz vorstellen?
Felix Beilharz: Gern. Das Deutsche Institut für Marketing ist eine selbstständige Marketingberatung aus Köln. Wir arbeiten auf den drei Geschäftsfeldern Marktforschung, Marketingberatung und Weiterbildung Marketing. Durch diese Verzahnung können wir einen ganzheitlichen Ansatz gewährleisten, der sowohl theoretisch fundiert ist als auch einen hohen Praxisbezug aufweist. Ich selbst bin seit 2007 Trainer und Berater und betreue den Bereich Online-Marketing.
Das DIM hat sich aus einem Universitäts-Spin-Off entwickelt, und durch die Lehrtätigkeit unseres Geschäftsführers Prof. Dr. Bernecker sind wie der universitären Lehre weiterhin eng verbunden. Dieses Know-how lassen wir in all unsere Projekte einfließen.
Klaus-Martin Meyer: Auf Ihrer Webseite ist zu lesen “Alle unsere Maßnahmen müssen zu signifikanten Success Stories bei unseren Kunden werden.” Wie schaffen Sie das?
Felix Beilharz: Für alle drei Geschäftsfelder gilt ein Vorsatz: Unsere Kunden müssen einen klaren und messbaren Nutzen aus den Projekten ziehen. Bei unseren Marktforschungsprojekten geht es hier vor allem um den Erkenntnisgewinn. Das heißt aus den Ergebnissen müssen eindeutige Handlungsempfehlungen für die Praxis abgeleitet werden. Im Rahmen eines Beratungsprojekts geht es dann um die signifikante Verbesserung der kundenspezifischen Marketing- und Vertriebsleistungen. Die Beratungskompetenz der DIM-Mitarbeiter basiert hier auf dem umfangreichen Fachwissen sowie einer konsequenten unternehmerischen Sichtweise und der Fähigkeit, auch komplexe Sachverhalte zielgruppenadäquat zu kommunizieren. Im Bereich Weiterbildung steht die praxisorientierte Konzeption unserer Workshops ganz klar im Vordergrund. Ziel ist es, gemeinsam mit den Teilnehmern einen Aktionsplan für die weitere Umsetzung der besprochenen Komplexe zu erarbeiten. Entsprechend steht die Arbeit mit praxiserprobten Checklisten stark im Vordergrund.
Klaus-Martin Meyer: Ein Teilbereich der Aktivitäten Ihres Institutes ist der Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis. Wir gelingt dieses wichtige Vorhaben?
Felix Beilharz: Wie ich ja gerade kurz dargelegt habe, gehört der Bereich Marktforschung zu unseren zentralen Kompetenzfeldern. Unter anderem befassen wir uns hier sehr stark mit dem Thema Wirkungsanalyse. Das heißt, wir überprüfen welche Wirkungen ein Marketinginstrument (z.B. eine Werbeanzeige) bei den Kunden erzielt und untersuchen gleichzeitig, wie diese Wirkungen zustande kommen. Um beim Beispiel Anzeige zu bleiben: Hat das gewählte Bildmotiv die gewünschte Wirkung erzielt? War die Platzierung der Anzeige richtig? Diese Erkenntnisse lassen wir dann in unsere Beratungsprojekte einfließen und geben somit unsere Forschungserkenntnisse an unsere Kunden weiter.
Klaus-Martin Meyer: Können Sie uns eine Ihrer “Sucess Stories” einmal kurz skizzieren?
Felix Beilharz: Hierzu würde ich Ihnen gerne ein ganz aktuelles Beispiel schildern. Wir haben für ein großes Unternehmen in Köln gerade eine Kundenzufriedenheitsanalyse abgeschlossen. Erfreulicher Weise konnte durch die Ergebnisse unser Studie eine hohe Zufriedenheit der Kunden belegt werden. Mit diesem Ergebnis hat unser Kunde nun einen schönen Aufhänger für seine eigene PR Arbeit. Sowohl die regionale Presse als auch überregionalen Medien wie bild.de berichten über die positiven Ergebnisse. Gleichzeitig konnten wir aus der Studie wichtige Ansatzpunkte für eine Verbesserung der Kundenbindung generieren.
Klaus-Martin Meyer: Mit welchen Themen befasst sich Ihr Institut in fünf Jahren.
Felix Beilharz: Marketing ist und wird unser Kerngeschäft bleiben. Wir versuchen jedoch, neue Themen zu addieren, die eine erfolgreiche Marketing- und Vertriebstätigkeit unterstützen. So bieten wir seit kurzem eine Ausbildung und Zertifizierung zum DiSG-Trainer an. Die Anwendung des DiSG-Modells trägt dazu bei, dass Unternehmen Positionen mit den passenden Mitarbeitern besetzen können. Dies ist gerade im Marketing- und Vertriebsbereich sehr wichtig, da sich hier bestimmte Persönlichkeitstypen, denen das Werben und Verkaufen „im Blut liegt“, deutlich leichter tun.
In meinem Spezialgebiet Online-Marketing erwarten wir weiterhin deutliches Wachstum. Zukünftig wird sich der Trend noch mehr in Richtung Social Media Marketing entwickeln, so dass dieses Thema noch mehr zu einem Schwerpunkt unserer Arbeit werden wird.
Unternehmen können jedoch weiterhin nicht auf klassische Marktforschung verzichten und auch die Weiterbildung der Mitarbeiter wird ein zentrales Thema bleiben. Diesem Fakt entsprechend bieten wir seit Kurzem einen Fernlehrgang zum zertifizierten Marketingreferenten an, mit dem Marketing-Angestellte ihr Fachwissen unter Beweis stellen und durch ein angesehenes Zertifikat belegen können.

