Jatropha “An dieser Stelle also noch mal mein herzliches Dankeschön an sedo für diese tatkräftige Unterstützung.” - Klaus-Martin Meyer zum Kauf von jatropha.com » Interview Blog

“An dieser Stelle also noch mal mein herzliches Dankeschön an sedo für diese tatkräftige Unterstützung.” - Klaus-Martin Meyer zum Kauf von jatropha.com

Klaus-Martin Meyer: Klaus-Martin Meyer, Sie nennen sich neuerdings Ölscheich. Wie ist es dazu gekommen?

Klaus-Martin Meyer: Ich bin durch den Kauf der Domain www.jatropha.com substanziell in das Biodiesel-Geschäft eingestiegen. Nun ist es das erklärte Ziel, die weltweite Nummer eins Newsquelle für die zukunftsträchtige Ölfrucht zu etablieren. Die Idee dazu wurde mir quasi auf einem Silbertablett präsentiert. Plötzlich schwollen auf www.nachwachsende-rohstoffe.biz nach einer Empfehlung eines Börsenbriefes die Suchanfragen zu “Jatropha Aktien” an. Da habe ich realisiert, dass das Thema, obwohl noch jung, bereits viele Menschen in aller Welt interessiert. Da habe ich mich dann nach einer Domain umgeschaut. Der Besitzer von www.jatropha.com war verkaufswillig. Leider gelang es nicht, den Verkäufer herunterzuhandeln, aber zu meinem Glück hielt dieser sich sklavisch an den Wert aus einem sedo-Gutachten. Und ich kann nur wiederholen, was ich hier und da schon angedeutet habe: Offensichtlich haben die Leute bei sedo, sich nicht so mit dem Potential von Jatropha auseinandergesetzt. So bekam ich die interessante Domain, die relevanteste Jatropha-Domain überhaupt quasi geschenkt. Das verwundert umso mehr, wenn man schon einmal auf Domain geboten hat, die der Sedotochter Domcollect gehört. Die wollten bei nawaro-Domains mit irrelevanten Endungen wie .eu da ganz andere Summen sehen! An dieser Stelle also noch mal mein herzliches Dankeschön an sedo, für diese tatkräftige Unterstützung. Ihr habt was gut! Das nächste Bier geht auf mich!

Klaus-Martin Meyer: Was haben Sie jetzt mit der Domain vor?

Klaus-Martin Meyer:  Wie gesagt, die Seite soll zur weltweiten Nummer eins Infoquelle und Drehscheibe für die Jatrophawelt werden. Das Angebot ist eine hervorragende Ergänzung zu www.nachwachsende-rohstoffe.biz. Möglicherweise wird diese Seite durch weitere zu anderen nachwachsenden Rohstoffen flankiert. Da gibt es noch mehr Gedankenspiele.

Klaus-Martin Meyer: Welches Potential hat Jatropha?

Klaus-Martin Meyer:  Das Potential ist aus meiner Sicht sehr groß. Zwar glaube ich ganz und gar nicht an das z.T. existierende Wunderpflanzen “Gelaber”. Aber wir reden über eine Wildpflanze, die bisher kaum durch Züchtung optimiert wurde. Und auch die Biotechnologie entwickelt sich schließlich weiter. Da ist ergo noch einiges an Ertragssteigerungen zu erwarten.

Klaus-Martin Meyer:  Wie sieht die Jatropha-Welt in fünf Jahren aus?

Klaus-Martin Meyer:  Der Jatropha-Anbau wird weltweit weiter stark ansteigen. In der westlichen Welt gibt es diverse Länder, die Beimischungsquoten für Biodiesel gesetzlich vorschreiben. Konzerne wie GM und Daimler sind am forschen. Firmen wie Jatropha Curcas oder GreenGold Ray Energies sind an der Börse notiert, Airlines testen Jatropha. Greenwashing ist ein weiterer wichtiger Megatrend. Ich bin da sehr optimistisch. Genial wäre es natürlich, wenn einer der zukünftig relevanten Player der Branche mich mit Geld erpressen würde, jatropha.com wieder herzugeben. Sicher müsste aber der Sedo-Wert um den Faktor 50 überboten werden.

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4 Kommentare zu ““An dieser Stelle also noch mal mein herzliches Dankeschön an sedo für diese tatkräftige Unterstützung.” - Klaus-Martin Meyer zum Kauf von jatropha.com”

  1. Samuel sagt:

    Herzlichen Glückwunsch zum Erwerb der Domain. Ich möchte nur Bedenken zur intensiven Nutzung dieser Pflanze anmelden. Der Mehrwert dieser Pflanze ergibt sich nur im regionalen und vor allem Nachhaltigen Anbau, Verarbeitung und Nutzung des gewonnenen Biodiesels. Wird der Anbau auf Plantagen usw. industriell betrieben sinkt der Mehrwert bzw. fällt ins negative von der Gesamtbilanz her (siehe Biodiesel aus Mais). Dazu ein brandaktueller Beitrag aus der Sendung Nano von heute:
    http://www.3sat.de/nano/umwelt/143743/index.html

  2. klm sagt:

    “nur im regionalen und vor allem nachhaltigen Anbau” ist mir etwas zu allgemein ausgedrückt. wir reden schließlich über eine pflanze, die bisher kaum durch züchtung optimiert wurde. sicher lasst sich der wasserbedarf auch durch züchtung noch mindern. zudem gibt es genug plantagen, ob nachhaltig oder nicht.

  3. Samuel sagt:

    Sicherlich wird sich durch Züchtung und eventuelle Genmanipulation der Wasserbedarf der Pflanze noch erheblich senken lassen, das steht außer Frage, die Biologie steht da ja noch ganz am Anfang.
    Die Gefahr bei der industriellen Umsetzung ist halt nur, dass es immer Menschen geben wird, die für den eigenen Profit alles in Kauf nehmen und darauf läuft es bei diesem Thema zwingend hinaus.
    Beispiele wären:
    Die rücksichtslose Abholzung des Regenwaldes (siehe Indonesien und Malaysia) für den Palmölanbau.
    Die Nutzung von Ackerland, welches zur Nahrungsmittelproduktion genutzt werden sollte (siehe Hungerkrise in Mittelamerika, unter anderem ausgelöst durch den Maisanbau zur Ethanolgewinnung in den USA)
    Die Enteignung von Kleinbauern in Afrika um sich deren Land unter den Nagel zu reißen.
    Ich hoffe, das dies nicht zu allgemein war.

  4. Frank sagt:

    Du bist der Größte. Nein, der Allerallergrößte.

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