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“Ich werde versuchen, künftig individuelle Kartenspiele ab 1 Stück anzubieten.” - Im Gespräch mit Steffen Persiel (webquartett.de)

Klaus-Martin Meyer: Steffen, Du bist der Macher des Webquartetts. Könntest Du Dich und Dein Projekt bitte kurz vorstellen?

Steffen Persiel: Die Startups des Web 2.0 wie in einem Autoquartett gegeneinander auszuspielen, das ist die Idee meines Webquartetts. Anstelle von Baujahr und Motorleistung finden sich auf den Spielkarten Angaben wie Anzahl der Gründer, Bloglinks und Originalität des Geschäftsmodells. Das Projekt habe ich neben meinem BWL-Studium an der Uni Lüneburg umgesetzt.

Klaus-Martin Meyer: Wie bist Du auf diese Idee gekommen?

Steffen Persiel: Ich grübelte schon längere Zeit über eine Möglichkeit, individuelle Kartenspiele günstig in Kleinauflage herzustellen. Verbunden mit meinem Interesse für Internet-Startups entstand daraus das Webquartett.

Klaus-Martin Meyer: Ist das Start-up-Quartett denn ein “one off” oder wird es Fortsetzungen zu anderen Themengebieten geben?

Steffen Persiel: Sobald die 300 Spiele des Webquartetts ausverkauft sind, schließt sich der Onlineshop automatisch. Und zwar für immer. Allerdings habe ich noch keine Lösung für den „echten“ Kleinauflagendruck gefunden. Ich werde versuchen, künftig individuelle Kartenspiele ab 1 Stück anzubieten.

Klaus-Martin Meyer: Aber das Webquartett lässt sich doch bereits individuell zusammenstellen?

Steffen Persiel: Das stimmt; man kann sich aus 53 Karten seine 32 Favoriten auswählen. Aber die Spielkarten sind schon allesamt im Offsetdruck vorproduziert. Echtes Mass Customizing wäre es, wenn jeder Kunde die 32 Spielkarten komplett frei gestalten könnte.

Klaus-Martin Meyer: Kannst Du uns etwas über die Reaktion der beteiligten Start-ups erzählen?

Steffen Persiel: Am zeitaufwändigsten war das Einholen der Erlaubnisse für die Veröffentlichung der Unternehmen im Webquartett. Je kleiner ein Startup, umso schneller kam die Rückmeldung. Bei „erwachsenen“ Startups versandeten meine Anfragen vermutlich innerhalb der Organisation – daher sind diese kaum im Webquartett vertreten. Wie die zahlreichen Einträge in Unternehmensblogs zeigen, kommt das Webquartett überall gut an.

Klaus-Martin Meyer: Zum Abschluß wie gewohnt unsere Standardfrage: Wo steht das Webquartett in 5 Jahren?

Steffen Persiel: Leicht angestaubt in den Büroschranken vieler ehemaliger Startups. Vielleicht kramt es mal jemand hervor und schwelgt dann in Erinnerungen an heute: „Ach, das war der Trubel um’s Web 2.0 …“

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