Gaby Barton Grüße aus Dubai Profitieren vom Boom in der Golfregion - gewusst wie - mit den richtigen Informationsquellen und Partnern » Interview Blog

Profitieren vom Boom in der Golfregion - gewusst wie - mit den richtigen Informationsquellen und Partnern

Klaus-Martin Meyer: Frau Barton, laut Ihrer Webseite sind Sie als ‚Best Partner’ seit 18 Jahren selbständig. Können Sie sich bitte kurz vorstellen?

Gaby Barton: Ich bin nach zwei Studien (Psychologie und Marketing & Kommunikation) seit Ende der 80er als Unternehmerin, Projekt Managerin und im Coaching tätig. ‘Aufbrechen auf neuen Wegen’ und ‘visionäre Ziele’ verfolgen war immer leitend für mich. Mitte der 90er Jahre wurde ich durch mein neuartiges Erotik-Kunstmuseum in den Hackeschen Höfen in Berlin weithin bekannt. Später lernte ich, mit einer Insolvenz umzugehen und wieder neu anzufangen. Seitdem beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Geld in allen Facetten und unterstütze andere als Coach.
Seit 2005 lebe ich in Dubai, diese andere Kultur dort und englischsprachige Persönlichkeiten gaben mir weitere Einsichten, die ich in Vorträgen und meinem (Online) Coaching weitergebe. Ich liebe es, Menschen mit Zielen zu unterstützen.
Von Dubai aus berate ich auch Unternehmen, die in der Golfregion expandieren wollen. Seit der Finanzkrise ist die Nachfrage noch größer geworden. Denn klar ist, dort sind weiterhin Wachstumsmärkte mit Interesse an ‚Made in Germany’. Außerdem bieten die Emirate sehr attraktive Offshore Gründungen für die, die Steuervorteile suchen.

Klaus-Martin Meyer:
Mit “Grüße aus Dubai 1 – Kleines Buch von großen Visionen” haben Sie ein Buch über die Goldgräberstimmung in Dubai geschrieben. Wie kam es dazu?

Gaby Barton:
1. Ich wollte schon immer mal ein Buch schreiben. 2. Dann, in dieser exotischen Atmosphäre von Dubai, habe ich so viele Geschichten quasi ‚vorgefunden’.

Mich zog es wie viele andere weg aus der lahmen Konjunktur in Deutschland 2004. Und ich stellte in Dubai fest, dass es viel Einsatz, Offenheit für die andere Geschäftskultur und Hartnäckigkeit braucht, um dort erfolgreich zu sein. So reflektieren die einzelnen Kurzgeschichten Erlebnisse von mir und Interviewpartnern, die sich auch über ‚Dubai’ hinaus verallgemeinern lassen:

• Ist man in einer fremden Kultur, dann ist man persönlich sehr gefordert, mit dem was man gelernt hat und gewöhnt ist.
• Neue Wege zu gehen ist manchmal nicht einfach, erlaubt aber persönliches Wachstum.
• Neue Geschäfte im Ausland erfordern einen langen Atem und viel Flexibilität.

Klaus-Martin Meyer:
Bei der Lektüre bekommt man gleich den Eindruck, dass Dubai eine Art “Amerika” der Neuzeit zu sein scheint. Stimmt der Eindruck – auch noch nach der Finanzkrise?

Gaby Barton: Ja, das gilt weiterhin. In Dubai war viel internationales Geld; als das seit Ende 2008 weggebrochen ist, ist auch Dubai in Schwierigkeiten gekommen, erholt sich aber sehr schnell. Investoren kommen zurück.
Man darf auch nicht mehr alleine Dubai sehen, sondern die anderen reichen und machtvollen Akteure, wie Abu Dhabi und Katar.

Der Unterschied zu Amerika ist, dass alle Ausländer - also die Mehrheit im Lande - Gäste bleiben, auch wenn sie schon dreißig Jahre da sind. Einbürgerung ist nicht vorgesehen. So hat man auch nur beschränkte Rechte.

Meine Zeit in Dubai hat mir jedenfalls den Blick auf die globale Welt und die immensen Kapital- und Machtverschiebungen, die voll im Gange sind, noch mehr geöffnet. Und ein Verständnis dafür, wie man davon profitieren kann in seiner Karriere. Die Bedeutung von Europa wie dem Westen insgesamt - politisch und wirtschaftlich - nimmt ab. Das hat allerdings nichts mit der Golfregion zu tun.

Klaus-Martin Meyer: Stimmt der Eindruck, dass von der Goldgräberstimmung in Dubai der letzten Jahre ein ganz besonderer Menschschlag angezogen wurde?

Gaby Barton: Ja. Viele, die nach Dubai kamen, waren der Meinung, da wo so hohe Türme in den Himmel wachsen und wo sich die Stadt im Monats Tempo verändert, da muss auch etwas richtig Großes für ihn oder sie herausspringen.

Das stimmte aber nur bedingt, da der Wirtschaftsboom schon seit zehn Jahren existierte, und mittlerweile die Konkurrenz sehr stark ist. Mancher, der nicht mit so viel Schwierigkeiten oder Aufwand gerechnet hatte, versuchte dann auf Kosten anderer, doch noch schnell seinen Profit zu machen, bevor er endgültig abhaut. Insofern hat die Krise jetzt in Dubai auch etwas Gutes gehabt. Es hat eine Marktbereinigung stattgefunden. Die, die jetzt noch da sind, haben Substanz und sind seriös.

Klaus-Martin Meyer:
Eine Frage zur Art der Veröffentlichung Ihres Buches. Sie haben sich für Books on Demand entschieden. Warum fiel die Entscheidung auf diesen Service?

Gaby Barton: Nur mit diesem Verlagsservice war es mir möglich, das Buch sofort in den Buchhandel zu bringen, nachdem ich es abgeschlossen hatte. Denn das war mein Ziel, damit es wirken konnte. Ich will keine Literaturpreise gewinnen, sondern mehr Menschen erreichen, die sich für Dubai oder außereuropäische Länder interessieren. Oder sich von einem ‚Globalem Bürger’ wie mich auf seiner Zielgeraden coachen lassen möchte.
Durch die Buchveröffentlichung bin ich zu verschiedenen Vorträgen eingeladen worden.

Klaus-Martin Meyer: Worüber wird die Welt in fünf Jahren im Zusammenhang mit dem Thema Dubai lesen?

Gaby Barton: Dubai wird dann seine Bedeutung als Luftfahrt und Handels-Drehkreuz ausgebaut haben und mit dem neuen und zweiten Flughafen World Central den weltgrößten Flughafen in Betrieb und damit London Heathrow abgelöst haben.
Ich habe dann hoffentlich meinen Traum realisiert: eine - ähnlich wie Oprah in den USA – international bekannte Talkshow Gastgeberin zu sein rund um Themen wie ‚Global Success Business’, ‚Innovation’ und ‚Social Entrepreneurship’. Mit ausgewählten Gesprächspartner und ausgestrahlt im Web will ich helfen, sich im interkulturellen globalen Business zurechtzufinden und Chancen besser nutzen zu können.
So wie es mir heute schon ein Anliegen ist.

Gaby Bartons Dubai Buch Blog: www.gruesse-aus-dubai.de

Coaching: www.geld.burn-out-a.de

Business: www.profit.bbestpartner.net

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