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“Ein Projekt, das Content-suchende und Autoren zusammenbringt.” Im Gespräch mit Jan Becker-Fochler (textbroker.de)

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Jan Becker-Fochler: Das wird sich in den kommenden Wochen und Monaten Zeigen. Ich als SEO behaupte: ja. Es gibt m.E. eine große Nachfrage an Unique Content und ich bin sicher, sie wird in kurzer Zeit weiter steigen. Das hängt mit einer Verlagerung der Gewichtungsfaktoren seitens Google und gewiss auch anderer Suchmaschinen zusammen, die wir in den letzten Monaten erfahren durften. Worauf Google achtet? Man braucht “Unique Content”, stetig wachsend und kontinuierlich upgedatet. Aber nicht nur für SEOs ist das interessant. Schließlich erhält man über Textbroker Artikel zu nahezu jedem denkbaren Thema. Ich bin sicher, da fühlen sich viele Webmaster angesprochen. Und die haben gewiss ihre ganz eigenen Vorstellungen, für welche tollen Ideen man Textbroker einsetzen kann. Was die Bezahlung der Autoren angeht: Ich habe die Auszahlungen den Stundensätzen nachempfunden, die ein Stundent für gewöhnlich in einem Nebenjob erhält. Gewiss fühlen sich einige zu höherem berufen - und viele tun sich schwer mit dem Schreiben. Aber wir haben schon jetzt 6.000 Personen erreicht, für die Textbroker genau die richtige Lösung ist ihr Geld von zu Hause aus zu verdienen. Diese Menschen wissen wie viel Geld sie erhalten werden - schon bevor sie anfangen zu Schreiben. Es wird also keiner gezwungen und gewiss niemand hinter’s Licht geführt. Im Gegenteil: seit ich persönlich etwas weniger Texte benötige erhalte ich regelmäßig Mails von Autoren, die sich für diese Möglichkeit des Nebenverdienstes bedanken, die Idee toll finden und nach mehr Aufträgen fragen.

interview-blog.de: Wurde über die Plattform schon Angebot und Nachfrage in Einklang gebracht? Gibt es schon Feedback von Anbietern und Nachfragern von Content?

Jan Becker-Fochler: Derzeit überwiegt die Zahl der Anbieter deutlich den Angeboten - es wäre vermessen zu glauben, man könnte diese gewaltige Menge an Autoren bereits innerhalb der ersten 6 Tage nach dem offiziellen Start von Textbroker auslasten. Das System ist auf der Anbieterseite schon sehr ausgereift. Heute und in den kommenden Wochen wird es auf der Kunden-Seite weitere Verbesserungen und Erweiterungen geben. Wir arbeiten also viele Kundenwünsche sukzessive ein - und Anregungen bekommen wir viele.

interview-blog.de: Wie wird sich das Geschäft mit dem Content in den nächsten fünf Jahren entwickeln? Wird es weitere Plattformen für Bildmaterial etc. geben?

Jan Becker-Fochler: Nun, verfolgt man die aktuelle Entwicklung, dann kann man sich sehr viel vorstellen. Folgendes gibt es zu bedenken: wirklich jeder SEO, der bis jetzt mit mir sprach fand die Idee von Textbroker großartig. Und viele haben gewiss schon einmal daran gedacht eine solche Plattform selbst ins Leben zu rufen. Warum macht es keiner? Weshalb kopieren die “Macher” im deutschen Netz lieber erfolgreiche Projekte (siehe StudiVZ), als selbst das Risiko einzugehen eine Innovation zu planen, aus eigenen Mitteln zu finanzieren und strategisch sinnvoll umzusetzen? So kann es im deutschen Netz nicht vorwärts gehen. Ich persönlich fände es großartig, wenn ein Webmaster meine Idee als kreativen Anstoß für etwas Neues empfindet.

Fazit vom Interview-Blog: Content kaufen ist sicher ein spannendes Thema

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5 Kommentare zu ““Ein Projekt, das Content-suchende und Autoren zusammenbringt.” Im Gespräch mit Jan Becker-Fochler (textbroker.de)”

  1. Strefan Greiß sagt:

    Najaa, also die Idee an sich ist mit Sicherheit nicht neu. Es geht um die Umsetzung und vorallem um die Vermarktung einer Plattform. Wenn man dann natürlich auf eine Netzwerk (Mailadressen) von Zielgruppen spezifischen Usern aus vorherigen Projekten zurückgreifen kann und es noch zusätzlich durch solche Promoaktionen pusht , stehen die Chancen sicherlich gut dass es ein Erfolg wird.

  2. Webcontentblog sagt:

    Contentbörsen-Unsinn…

    Immer wieder gibt es neue Anbieter am Markt: So genannten Contentbörsen wenden sich an Autoren und Medien und versprechen beiden Seiten einen “neuen” Service: nämlich die strukturierte Vermarktung von journalistischen Inhalten.

    ….

  3. Liste mit Interviews der Deutschen Gründerszene von A-Z | Thinkomat - Die Ideenentwicklungsmaschine sagt:

    […] Interview im interview Blog […]

  4. Anonymous sagt:

    Textbroker gut und schön, jedoch finde ich persönlich die Preise für welche die Autoren ihre Texte verkaufen wirklich unterste Schublade. Ich würde auch gut darauf tippen das es nochmal mehr nutzen würden wenn man die Gestaltung seiner Preise individueller handhaben könnte. 20 Euro für 500 Wörter mit professioneller Qualität ist ein richtiger Witz. Da erlangt man in anderen Ecken das doppelt und dreifache als Autor.

    Bis dann…

  5. Jensemann sagt:

    Ich erachte das als eine gute Sache. Ich weiß nicht, warum manche Leute immer so übertrieben anspruchsvoll sind.
    Für mich als Hausmann mit “schreiberischem Talent” ist das ein schöner Nebenverdienst. In den genannten anderen Ecken würde man mich wahrscheinlich auslachen, wenn ich da auch nur auf die Idee käme, einen Text verkaufen zu wollen.
    Als ehemaliger Abteilungsleiter in einem nicht genannten Kaufhauskonzern hatte ich einen Stundenlohn von gerade einmal 9 Euro netto. Und da ich die 500 Wörter in wenigen Minuten mit links schreibe, komme ich bei Textbroker auf das Doppelte. Aber das, ohne vorher eine Qualifikation, die mit affektierten englischen Begriffen bezeichnet ist, vorweisen zu müssen.
    Klar: Ein Haus auf Sylt kann ich mir davon nicht bauen, aber es gibt auch noch Menschen, die mit weit (weeeeeit) weniger zufrieden zu stellen sind.

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