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Ecato erhöht die Klickprovisionen und Christian Boris Schmidt übernimmt das gelbe Trikot des Interview-Blogs!

Klaus-Martin Meyer: Ecato erhöht die Klickprovisionen für seine Marktplatzteilnehmer um erstaunliche 50% zu einem Zeitpunkt, wo die Zeitungen schreiben, dass die Konjunktur kippen könnte. Ecato scheint ein Konjunkturmotor zu bleiben?

CBS: Ich bin überzeugt davon, dass die Internetbranche und insbesondere der E-Commerce noch lange nicht ihren Höhepunkt erreicht haben. Die jährlichen Wachstumsraten belegen das. Natürlich könnte eine Konjunkturflaute das Wachstum etwas eindämmen, aber für uns als junges Unternehmen ist noch jede Menge “Luft nach oben” vorhanden, wodurch wir uns antizyklisch entwickeln können.

Klaus-Martin Meyer: Wie sieht es auf Seiten der Merchants aus? Sind auch diese bereit mehr für den Traffic aus dem Ecato-Netzwerk zu zahlen? In der Pressemitteilung ist zu lesen, dass Händler weiterhin ab einem Klickpreis von 0,10€ listen können. Zahlt Ecato teilweise drauf?

CBS: Entscheident für die Zahlungsbereitschaft der Händler ist die Traffic-Qualität. Die Klickgebühren für Online-Shops beginnen bei uns unverändert bei 0,10€. Im Rahmen unseres Gebotssystems können Händler gegen höhere Klickgebühren eine größere Sichtbarkeit erreichen. Dazu blenden wir über dem Preisvergleich zu einem Produkt auch bis zu drei Kaufempfehlungen ein, die sich insbesondere nach der Höhe der Klickgebühr richten. Natürlich legen wir teilweise auch drauf, aber insgesamt liegt der durchschnittliche Umsatz pro Klick über der maximalen Klickprovision, die wir an Websites auszahlen. Die Differenz bleibt uns als Marge, mit der wir unsere Kosten begleichen und Gewinn erwirtschaften.

Klaus-Martin Meyer:
Christian, Du hast auch einen detaillierten Einblick in die Welt des Affilate-Marketings. Kannst Du die Kosten pro Conversion dieses Vertriebsweges aus der Sicht eines Händlers einmal grob mit dem Vertriebskanal Ecato vergleichen. Auch was den Aufwand durch Monitoring etc. betrifft?

CBS: Die Kosten pro Bestellung sind im Grunde ähnlich wie im Affiliate-Marketing. Ein Unterschied ist, dass diese durch die Abrechnung pro Klick dynamischer sind und die Provision schneller beim Website-Partner ankommt. Unsere Aufgabe ist es, die Qualität des Netzwerks allgemein sicherzustellen und das Listing der Händler im Detail zu optimieren. Dazu bieten wir ein kostenloses
Conversion-Tracking an, das ähnlich funktioniert wie das Tracking für Partnerprogramme. Ein Vorteil von Ecato gegenüber einem Partnerprogramm ist jedoch, dass die Händler sofort die Reichweite des gesamten Netzwerks nutzen können. Außerdem ist das Listing über die Angebotsdaten und die Klickgebühr deutlich steuerbarer, als ein Affiliate-Programm. Das Affiliate-Management, also die Gewinnung und Betreuung von Website-Partnern, entfällt bei Ecato ebenfalls für die Händler.

Klaus-Martin Meyer: Wie sieht es aus Deiner Sicht mit dem Sommerloch aus. Mir scheint, als bleibt dies im Online-Handel dieses Jahr aus?

CBS: Wir merken aktuell auch kaum saisonale Auswirkungen. Neben dem generell weiter starken Wachstum, kommt das wechselhafte Wetter der Branche sicher auch entgegegen. Je selbstverständlicher Online-Shopping wird, desto weniger saisonale Schwankungen wird es aus meiner Sicht allgemein geben. Bei uns werden z.B. schon länger die naturgemäß starken Weihnachtsmonate immer wieder durch einen Rekordjanuar übertroffen. Ich bin gespannt, wie sich das in den nächsten Jahren weiterentwickelt.

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