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“Unser Vorreiter Makelaarsland ist innerhalb von zwei Jahren zum größten Immobilienmakler geworden. Genau da wird der Markt uns auch hinbringen.” - Im Gespräch mit Robert Koning (iMakler)

Klaus-Martin Meyer: Herr Koning, Sie sind der Geschäftsführer der iMakler GmbH. Können Sie sich und ihre Firma bitte kurz vorstellen?

Robert Koning: Hinter iMakler steht die fast 40-jährige Erfahrung von Harald Blumenauer, einem Mitglied der erfolgreichsten Maklerfamilien Deutschlands. Der Immobilienexperte war neben der Leitung des eigenen Unternehmens immer in einer Reihe weiterer Funktionen tätig. So war er zum Beispiel Mitglied der Geschäftsleitung von ImmobilienScout24 und als Vorstandsvorsitzender des Immobilienverbands Deutschland, IVD Mitte, aktiv. Zusätzliche Erfahrungen bringen Robert Koning (15 Jahre in operativen und strategischen internationalen Management-Positionen) sowie Michael Waldheim ein (IT-Profi mit 22 jähriger Erfahrung als Immobilienmakler und -berater).

In Holland praktiziert die Firma Makelaarsland die „iMakler Herangehensweise“ bereits sehr erfolgreich und ist innerhalb von zwei Jahren zum größten Immobilienmakler der Niederlande geworden. Makelaarsland ist Gesellschafter von iMakler. Damit stehen dem Unternehmen die gesamten Erfahrungen des niederländischen Pioniers zur Verfügung. Weiterer Gesellschafter ist die Interhyp AG, der größte unabhängige Anbieter privater Baufinanzierungen in Deutschland. Interhyp bietet Kunden von iMakler den direkten Zugriff auf die Angebote von über 50 Banken sowie individuelle Beratung durch über 200 Baufinanzierungsspezialisten.

Unterstützt wird das Management Team durch 20 Mitarbeiter und 60 unabhängige zertifizierten und/oder vereidigten Sachverständigen.

Klaus-Martin Meyer: Sieht man sich die Beispielrechnung auf Ihrer Webseite einmal, dürften die Kunden Ihnen die Türen einrennen? Wie kommt das Angebot an?

Robert Koning: Sehr positiv. Der Start gestaltete sich allerdings etwas schleppend; uns sind einige Anfangsschwierigkeiten in der Darstellung unserer Dienstleistung unterlaufen, konnten dies aus den Marktresonanzen relativ schnell korrigieren. Nicht ungewöhnlich für die Positionierung eines neues Produktes.

Momentan erhalten wir drei bis fünf (Tendenz steigend) Verkaufsaufträge am Tag und können bereits erste Abschlüsse nachweisen. Beispiel:

iMakler hat nur 49 Tage nach Mandatsannahme für ein seit zwei Jahren auf klassischem Weg unvermitteltes Einfamilienhaus in Wiesbaden einen Käufer gefunden – und das nahezu auf dem Niveau des Gebots. Der Verkäufer sparte dank des Fixhonorars von 995 Euro zudem mehr als 31000 Euro Provision ein. Im Schnitt wechselte jedes der bis Anfang Januar vier vermittelten iMakler-Objekte nach 33,5 Tagen den Eigentümer – im Mittel zum Preis von 310000 Euro und damit nur gut drei Prozent unter der Ausgangsofferte. Bei traditionellen Maklern liegt die Differenz zwischen Angebots- und Verkaufspreis bei gut neun Prozent. Fazit, was auch in Holland nachgewiesen wurde: Verkäufer und Käufer genießen einen geldwerten Vorteil.

Auch Käufer schauen sich nicht nur unsere provisionsfreien Angebote bei Immonet, Immowelt oder ImmobilienScout24 an, sondern registrieren ihre Wünsche bei uns, sogar bis zu 30 am Tag.

Klaus-Martin Meyer: Was sagen die Makler-Kollegen zu Ihrer Geschäftsidee. Werden Sie eher angefeindet oder bereits kopiert?

Robert Koning: Sehr unterschiedlich. Renommierte, teilweise nicht verbandsgebundene Maklerhäuser haben uns gratuliert und sehen unseren Ansatz als eine echte Bereicherung des Marktes. Leider werden wir aber noch mit massiven Angriffen vieler Makler konfrontiert, die nichts auslassen uns zu verunglimpfen.

So wird wiederholt behauptet, der konventionelle Makler sei zu vielen Aufgaben verpflichtet, Werteinschätzung, Beratung, Präsentation des Angebotes bis zur Vertragsgestaltung usw. Das ist schlicht falsch. Der konventionelle Makler ist in der Regel vertraglich zu gar nichts verpflichtet. Er muss lediglich die Adresse des Angebotes an einen Käufer weitergeben, was leider auch zu oft der Fall ist, um seinen Provisionsanspruch zu begründen. Dass der Maklerverband und einige Funktionäre wider besseres Wissen diese Makler unterstützt, ist traurig, und das gegen das eigene Mitglied.

Das gleiche fand auch in Holland statt. Das Konzept ist in Holland bereits durch ca. 300 teilweise renommierten Makler kopiert. Das wird auch in Deutschland passieren. Wir haben bereits mehrere Anfragen von Kollegen ob wir nicht als Franchisegeber arbeiten wollen. Dies ist momentan nicht geplant, aber denkbar.

Klaus-Martin Meyer: Nach den Erfahrungen aus den Niederlanden hat der Festpreis höhere Verkaufspreise und eine kürzere Vermittlungszeit zur Folge. Heißt das in der Konsequenz: verkaufen bei iMakler und kaufen beim traditionellen Makler?

Robert Koning: Das klassische erfolgsorientierte Provisionsmodell passt nicht mehr in die heutige Zeit. Internationale Standards sind auch hier in Deutschland gefragt. In anderen Ländern funktioniert es sehr gut. Dort kann ein Käufer einen Makler beauftragen ihn bei der Suche zu unterstützen, und der Verkäufer um seine Immobilie erfolgreich zu vermarkten. Oft arbeiten die Makler sehr gut und eng zusammen, wodurch ein schnellerer und in Kaufnebenkosten günstigere Lösung für beide Parteien zustande kommt. In Deutschland undenkbar. Wo sehen Sie zum Beispiel Verkaufsschilder? Eine so wichtige und funktionierende Maßnahme ist hier nur möglich, wenn der Makler einen Alleinauftrag hat. Dann ist nämlich seine Provision gesichert. Hat er das nicht, kann er weder die Adresse veröffentlichen noch ein Verkaufsschild aufstellen. Es passiert sehr oft, dass Eigentümer dann von Kollegen kontaktiert werden, um parallel die Immobilie zu verkaufen. In Immobilienscout zum Beispiel fanden wir gestern 8 gleiche Angebote von acht verschiedenen Immobilienmaklern mit fünf verschiedenen Angebotspreisen.

Klaus-Martin Meyer:
Zum Schluß unsere Standardfrage. Wo steht iMakler in fünf Jahren?

Robert Koning: Unser Vorreiter Makelaarsland ist innerhalb von zwei Jahren zum größten Immobilienmakler geworden. Genau da wird der Markt uns auch hinbringen.

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Ein Kommentar zu ““Unser Vorreiter Makelaarsland ist innerhalb von zwei Jahren zum größten Immobilienmakler geworden. Genau da wird der Markt uns auch hinbringen.” - Im Gespräch mit Robert Koning (iMakler)”

  1. immobilienportale.com - Immobilien Blog » iMakler: größter Immobilienmakler in 5 Jahren sagt:

    […] Im Interview Blog gibt es ein Interview mit Robert Koning von iMakler. Auf die Frage Wo steht iMakler in fünf Jahren? meint Robert Koning: Unser Vorreiter Makelaarsland ist innerhalb von zwei Jahren zum größten Immobilienmakler geworden. Genau da wird der Markt uns auch hinbringen. Diesen Artikel bookmarken Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können. […]

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