Simone Herzberg telefontraining seminare.com “Seit 1994 arbeite ich als freiberufliche als Telefontrainerin und Beraterin für Telefonkommunikation” - Im Gespräch mit Simone Herzberg (telefontraining-seminare.com) » Interview Blog

“Seit 1994 arbeite ich als freiberufliche als Telefontrainerin und Beraterin für Telefonkommunikation” - Im Gespräch mit Simone Herzberg (telefontraining-seminare.com)

Klaus-Martin Meyer: Frau Herzberg, Sie sind selbständige Telefontrainerin. Könnten Sie sich und Ihre Aktivitäten bitte kurz vorstellen?

Simone Herzberg: Seit 1994 arbeite ich als freiberufliche als Telefontrainerin und Beraterin für Telefonkommunikation. Meine thematischen Schwerpunkte sind Akquisition und Kundenbindung per Telefon. Meine Kunden erhalten Telefontraining-Leistungen auf hohem Niveau, von denen sie unmittelbar profitieren. Dazu biete ich grundsätzlich auch eine Transfer-Sicherung, durch die eine nachhaltige Wirkung des Trainings gewährleistet ist.

Klaus-Martin Meyer: Laut dem Claim auf Ihrer Webseite sind Sie „Schlagfertig am Telefon“. Kann das jeder lernen?

Simone Herzberg: Absolut, Schlagfertigkeit ist lernbar. Ich erlebe immer wieder, dass Menschen nicht wissen, wie sie sich am Telefon ausdrücken sollen, oder wie sie einen Einstieg ins Gespräch finden. In meinen Telefontraining-Seminaren erhalten die Teilnehmer das Rüstzeug dazu. Wichtig ist dabei, dass das Training genau auf die jeweilige Branche abgestimmt ist.

Sehr wichtig ist, dass ich mich nach dem Training nicht einfach verabschiede und sage, „so, das war’s, jetzt seht zu, dass ihr alleine klarkommt.“ Im Gegenteil, ich freue mich wenn die Teilnehmer mich einige Zeit nach dem Seminar wieder ansprechen und sich Unterstützung bei mir holen. Manchmal klappt in der Praxis nicht alles so gut, wie man sich das im Training vielleicht vorgestellt hat. Oft ergeben sich aber auch ganz neue Möglichkeiten, wenn die Teilnehmer umsetzen, was sie im Training gelernt haben, und dann finde ich es toll, wenn ich mit dem einen oder anderen Tipp noch ein Stück weiterhelfen kann. Deshalb biete ich jedem Teilnehmer nach einem Telefon-Seminar ein uneingeschränktes Telefon-Coaching an. Das ist im Preis mit drin.

Das Gleiche gilt für die Telefon-Leitfäden, die wir im Training ausarbeiten: Einige Zeit nach dem Training, wenn der Leitfaden in der Praxis erprobt worden ist, zeigt sich gelegentlich, dass der eine oder andere Punkt noch optimiert werden kann. Auch dafür stehe ich meinen Kunden gerne jederzeit zur Verfügung. Das gehört in meinen Augen heute zu einem professionellem Kundenservice.

Klaus-Martin Meyer: Können Sie etwas zu Ihren Kunden sagen? Mit welchen Erwartungen und Wünschen kommen diese zu Ihnen?

Simone Herzberg: Die Kunden fragen meine Leistungen sehr unterschiedlich an. Teilweise geht es um Neukundengewinnung via Telefon, das nach wie vor eines der beliebtesten Medien im aktiven Vertriebsprozess ist. Oder es geht darum, die Gespräche in der telefonischen Kundenrückgewinnung optimieren. Aber es geht immer darum, mehr Sicherheit beim Telefonieren zu gewinnen und sich in jeder Situation am Telefon gut und sicher ausdrücken zu können – also um schlagfertiges und schlagkräftiges Telefonieren.

Klaus-Martin Meyer: Wie stellen Sie die Nachhaltigkeit Ihrer Telefontrainings sicher?

Simone Herzberg: Das ist ein wichtiges Thema, das leider von Trainern – aber auch von den Unternehmen, die sie beauftragen – häufig vernachlässigt wird. In zahlreichen Studien wurde nachgewiesen, dass Trainingsmaßnahmen in der Regel schon kurze Zeit, nachdem das Seminar stattgefunden hat, an Wirkung verlieren. Wir fallen relativ schnell in unser altes Verhalten zurück und sind dann wieder bei den alten Fehlern. Ein Telefontraining zeigt nach meiner Erfahrung die größte Wirkung, wenn sich die Mitarbeiter nach dem Training mehrmals in der Woche mit einzelnen Lektionen aus dem Training beschäftigen. Hierzu haben wir eine Methode entwickelt, die die Nachhaltigkeit und die Langfristigkeit sichert.

Effiziente Führungstechniken gewinnen zunehmend an Bedeutung, nicht zuletzt deshalb, weil der Lernerfolg von Weiterbildungsmaßnahmen über den Zeitpunkt der Seminare hinaus sichergestellt werden muss. Die Praxis zeigt, dass Führung meist von der Theorie her erlernt wurde, für die Umsetzung jedoch häufig die Instrumente fehlen oder für das Tagesgeschäft nicht geeignet sind. Die Lösung ist, im Unternehmen lernende Einheiten zu schaffen, die die Aufgabe haben, die Qualität mittel- wie langfristig zu sichern. Mit dieser Methode erzeugen die Unternehmen mittelfristig das entsprechende Umsetzungs-Know-how aus den eigenen Reihen heraus und können es dauerhaft gewinnbringend einsetzen.

Klaus-Martin Meyer: Zum Schluss wie gewohnt unsere Standardfrage: Wie wird die Welt des Telefontrainings in fünf Jahren aussehen?

Simone Herzberg: Meiner Meinung nach brauchen wir in den nächsten Jahren Telefontrainer, die nicht nur in der Lage sind, ein fachliches Telefontraining durchzuführen, sondern auch den gesamten Prozess von A bis Z durchdenken können und gemeinsam mit ihren Kunden die Lücken im Prozess schließen.

Viele Unternehmen fordern im Moment Telefontrainings ein, stellen dann aber schnell fest, dass Trainings wenig Wirkung zeigen. In meinen Augen werden wir in fünf Jahren noch mehr Beratungsleistungen vor und nach einem Telefontraining haben müssen, um einen qualitativen Anspruch sicherzustellen. Doch auch die Telefontrainer müssen sich kontinuierlich weiterbilden, nicht nur auf der fachlichen Ebene, sondern ganz besonders im verhaltens- und Prozessbereich, denn wir benötigen dringender als je zuvor Telefontrainer, die in der Lage sind, die Menschen im Unternehmen in Prozesse zu bringen.

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