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Im Gespräch mit Heiko Hubertz (Geschäftsführer der Firma e-sport GmbH)

interview-blog.de: Herr Hubertz, Sie sind Geschäftsführer der Firma e-sport GmbH. Bei der Etablierung einer Internetcommunity kommt es darauf an, eine kritische Masse an Usern zu gewinnen, da dank der Netzwerkeffekte der Gesamtnutzen für die Teilnehmer mit jedem weiteren Teilnehmer zunimmt. Gilt das auch bei Ihrer Firma oder spielt jeder User bei e-sport für sich allein?

Heiko Hubertz: Der Community-Gedanke steht bei unseren browserbasierten Online-Games an oberster Stelle. Gerade die Browsergames bieten durch das Spiel in Echtzeit eine optimale Plattform für Spieler, die gegen hunderttausende realer Gegner spielen möchten. So entsteht ein breites Netzwerk, das mittlerweile mit knapp 3 Mio. registrierten Spielern eine enorm große Community darstellt. Natürlich kann auch jeder Spieler für sich spielen – wir beobachten jedoch, dass die im Spiel eingebauten Kommunikationssysteme wie der InGame-Chat oder auch die internen Nachrichtensysteme stark frequentiert werden. Auch der Zusammenschluss in Gilden(www.seafight.de), Clans (www.Gladiatoren.de) oder Familien (www.the-mafia.de) wird von einer großen Zahl der Spieler stark genutzt – „Gemeinsam sind wir stark“ ist hier die Devise und das Spiel erhält neue strategische und unterhaltende Funktionen durch immer wechselnde Spielergruppen.

interview-blog.de: Wie schätzen Sie die Art, wie die Menschen in Zukunft spielen werden, ein? Wird es auch zukünftig noch Spielkonsolen geben, oder wird man einfach die Joysticks an den Computer anschließen wie andere Schnittstellen auch und nur noch online spielen?

Heiko Hubertz: Nun ja, in der Tat entwickelt sich das Browsergame sehr schnell weiter – wir können mit Stolz behaupten, dass die Grafik in unseren Games mittlerweile einen Standard erreicht, wie ihn die Konsolenspiele vor etwa 4 Jahren geboten haben. Und angesichts der immer schnelleren Entwicklung wird es nicht mehr lange dauern, bis die Browsergames die Konsolenspiele in diesem Vorsprung eingeholt haben. Jedoch haben Browsergames etliche andere Vorteile den Konsolenspielen gegenüber – nämlich zum einen die Freiheit, das Spiel ohne Download oder Installation von jedem beliebigen Rechner aus zu jeder Zeit spielen zu können, zum anderen das Spiel in Echtzeit mit hunderttausenden nationalen und auch internationalen Gegnern. Das führt natürlich zu einer Ausweitung der Möglichkeiten im Spiel, denn je nach Interaktion mit dem Gegner kann sich das Spiel in unendliche Richtungen entwickeln. Und angesichts der immer leistungsfähigeren PC-Hardware bei den Usern und der rapiden Verbreitung von Flatrates wird das Browsergame immer häufiger als Alternative zu Konsolenspielen genutzt.

interview-blog.de: Können Sie uns etwas zur Altersstruktur Ihrer User sagen? Die Käufer von Drei-Fragezeichen-CDs z.B. sind ja überraschend alt. Gilt das auch für Ihre Kunden?

Heiko Hubertz: Die Altersstruktur unserer Spieler hält sich im Durchschnitt bei etwa 25 Jahren. Wobei wir rein statistisch etwa gleich viele Spieler aufweisen können, die zwischen 14-19 Jahren alt sind wie zwischen 20-29 Jahren. Insgesamt spielen jüngere Spieler gern Browsergames, weil es so einfach ist – einfach registrieren und schon kann es losgehen. Und die Berührungsängste der Spieler unter 30 Jahren mit dem Medium Internet sind einfach sehr gering, weil diese Spieler von klein auf mit dem Internet aufgewachsen sind. Aber es gibt natürlich auch ältere Spieler – Browsergames decken nahezu alle Alters- und Bevölkerungsschichten ab. Und gerade jüngere Spieler nutzen die Community, die sich im Browsergame bildet, als Forum für Freundschaften, Allianzen und Kontakte. Einfach, weil das Internet für die User unter 30 Jahren als Kontaktmedium dazugehört. Ältere Spieler sind da eher zurückhaltend – gerade wenn es um die Interaktion mit anderen Spielern geht.

interview-blog.de: Was glauben Sie, was in den nächsten Jahren in Ihrer Branche die kritischen Erfolgsfaktoren sein werden?

Heiko Hubertz: Am wichtigsten ist es natürlich, dass die Spieler bei der Ausführung des Spiels auf stabile Systeme zurückgreifen können. Das heißt ganz konkret, dass die Server, die Grafik, aber insbesondere auch die Kundenbetreuung dem Spieler das Non plus ultra des Möglichen bieten. Darin liegen eben auch gerade unsere Stärken – wir haben leistungsstarke Server mit den notwendigen Kapazitäten, die auch dem stetigen Wachstum an registrierten Usern nachkommen können, unsere Grafik kann bereits heute mit denen von Konsolenspielen mithalten und wir haben ein ständig wachsendes kompetentes Support-Team, das sich um alle Fragen rund um die Spielprobleme direkt telefonisch oder per E-Mail kümmert.

interview-blog.de: Zum Schluss wollen wir Ihnen auch unsere Standardfrage nicht ersparen. Spielen wir einmal „Wünsch-Dir-was“. Wo soll Ihre Firma in fünf Jahren stehen?

Heiko Hubertz: Wir wünschen uns natürlich sehr, dass der Imagewandel des Browsergames, den wir derzeit anstoßen und der – angesichts stetig steigender Spielerzahlen – offenbar in der Gamer-Community Wurzeln fasst, dazu führt, dass das Browsergame sich als ernstzunehmender Bestandteil in den Unterhaltungsmedien etabliert.
Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, qualitativ hochwertige Browsergames anzubieten – gutes Konzept, tolles Design, leistungsstarke Plattformen: all das garantiert Spielvergnügen, das unsere Spieler in den Mittelpunkt stellt – die User sind die Hauptpersonen, denn sie sind die Spieler; daher geben wir Ihnen Raum für Experimente, Anregungen und natürlich einen breiten Support rund um ihr Spiel!
Und wir hoffen natürlich, dass unsere User auch in fünf Jahren noch mit uns spielen!

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3 Kommentare zu “Im Gespräch mit Heiko Hubertz (Geschäftsführer der Firma e-sport GmbH)”

  1. Michael Rosin sagt:

    Man hätte den Herrn Hubertz mal nach den stabilen Systemen und die Kundenbetreuung zum ersten Browsergame der Firma, den “IceFighter”, fragen sollen! Was dort seit Monaten abläuft lässt das Interview ziemlich lachhaft erscheinen!

  2. Thorsten sagt:

    Dieses Interview ist an frechheit nicht mehr zu überbieten.
    Schaut Euch doch einfach mal das Forum des e-sport Games www.Icefighter.com an. Da könnt ihr schön nachlesen, das das Spiel seit 1 Jahr ständig durch Bugs glänzt, Server abschmieren, der Support fast gar nicht stattfindet.
    www.forum.icefighter.com
    Die größte frechheit ist aber, das einem immer noch auf der Startseite Geldgewinne versprochen werden, die es seit ein paar Monaten gar nicht mehr gibt. Massenhaft wandern alte Stammuser ab, das Spiel gegen tote Teams ist die reinste Farce.

  3. Holger sagt:

    Zitat: “wir haben ein ständig wachsendes kompetentes Support-Team, das sich um alle Fragen rund um die Spielprobleme direkt telefonisch oder per E-Mail kümmert.”

    Ich frage mich nur wann Herr Hubertz seinen Supportern das letzte Mal bei der Arbeit über die Schultern geschaut hat? Vermutlich liegt das schon weit mehr als ein Jahr zurück.
    Ich möchte nicht anzweifeln das Herr Hubertz bestrebt ist den von ihm angesprochenen Support Standart zu erreichen, aber derzeit ist er davon noch Meilenweit entfernt. Zumindest in den Spielen Fussballmanager und IceFighter ist der Support derzeit unter aller Sau.

    Zitat: “Ältere Spieler sind da eher zurückhaltend – gerade wenn es um die Interaktion mit anderen Spielern geht.”

    Lieber Herr Hubertz, vielleicht lesen Sie hier ja noch einmal. Dann könnten Sie mir doch bitte mal sagen warum in der Vergangenheit sehr viele “ältere User” die von mir angesprochenen Spiele auf Nimmerwiedersehen verlassen haben? An der Interaktion mit anderen Spielern hat es gewiss nicht gelegen! Und gerade diese Spieler waren durch die Bank Ihre treuen und zahlenden Kunden! Ich glaube das gerade diese “älteren User” haben es verdient wenn sie von Ihnen mal wieder was hören würden.

    Mfg.

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