Im Gespräch mit Dr. Peter Wehner von den Lokalisten
interview-blog.de: Bei der Etablierung einer Internetcommunity kommt es darauf an eine kritische Masse an Usern zu gewinnen, weil aufgrund der Netzwerkeffekte der Gesamtnutzen für die Teilnehmer mit jeden weiteren Teilnehmer zunimmt. Wie haben Sie es geschafft eine funktionierende Community aufzubauen?
Dr. Peter Wehner: Wir haben die Lokalisten-Seite so entworfen, dass sie uns und unseren Freunden gefällt und mit den Funktionen ausgestattet ist, die wir für sinnvoll erachten. Anscheinend gefällt unsere Seite auch den Freunden unserer Freunde.
interview-blog.de: Wir selber sind registriert bei passado.de, haben aber festgestellt, dass man sehr viel mehr Mitschüler im openBC wiederfindet. Warum sollten wir uns bei den lokalisten tummeln?
Dr. Peter Wehner: Wem welche Seite besser gefällt, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Masse ist nicht gleich klasse. Es geht uns vor allem um Freundschaft und Freizeit. Weil sich Freundschaft vor allem offline, das heißt im richtigen Leben abspielt, sind für uns der starke Ortsbezug und Veranstaltungen vor Ort (wie z.B. das wöchentliche Lokalisten-Wohnzimmer) sehr wichtig. Die Leute sollen nicht nur chatten, sondern die Möglichkeit haben, zusammen ein Bier trinken zu gehen oder Fußball zu spielen.
interview-blog.de: Auf der Webseite der lokalisten ist zu lesen, dass die lokalisten von fünf Freunden gegründet wurden. Ist es auch ein Stück Lebensqualität mit guten Freunden zusammenzuarbeiten?
Dr. Peter Wehner: Gute Freunde sind sehr wichtig. Wir kennen uns schon sehr lange und finden es klasse, uns zusammen immer neue Sachen einfallen zu lassen und zu realisieren. Man verbringt viel zeit mit arbeiten, deshalb ist das Umfeld wichtig. Wir haben eine Aufgabe, die uns sehr viel Spaß macht und ein klasse Team, was will man mehr?
interview-blog.de: Wie man lesen konnte in den letzten Tagen, ist bei Ihnen ein großer Partner eingestiegen. Wie wichtig ist dieser Schritt für den Ausbau der Community?
Dr. Peter Wehner: Wir haben festgestellt, dass die Partnerschaft große Vorteile für uns mit sich bringt. Wir haben jetzt mehr Möglichkeiten, unsere Ideen und die aller anderen Lokalisten umzusetzen. Endlich können wir die vielen Ansätze aus unseren Köpfen auf Seite und auf die Straße bringen. Der neue Partner ermöglicht es uns, die längst fälligen neuen Rechner zu besorgen, die wir aufgrund der schnellen Verbreitung der Lokalisten brauchen. Dies ist die Basis dafür, dass die Seite uns und allen anderen Lokalisten so viel Spaß macht wie bisher. Aufgrund der großen Erfahrung unseres Partners im multimedialen Bereich, können wir jetzt unser Ziel, Musik und bewegte Bilder auf unserer Seite zu bringen, schneller umsetzen.
interview-blog.de: Zum Schluss wollen wir auch Ihnen unsere Standardfrage nicht ersparen. Spielen wir einmal “Wünsch-Dir-was”. Wo sollen die lokalisten in fünf Jahren stehen?
Dr. Peter Wehner: Wir wollen, dass alle Monitore grün sind! Jetzt mal im Ernst. Die Entwicklung wird stark durch Vorschläge aus den eigenen Reihen geprägt. Mal schauen was uns noch so einfällt. Es soll keinesfalls langweilig werden.
Auf jeden Fall wollen wir den offline Bereich ausbauen, um die Lokalisten verstärkt ins richtige Leben zu transferieren. Vielleicht können wir uns ja auch mal unser großes gemeinsames Wohnzimmer-Loft realisieren. Außerdem würde es uns freuen, wenn die Lokalisten auch in anderen Städten so bekannt werden würden wie in München. Also bitte viele nette Leute in den anderen Lokalisten-Städten (homebases) einladen.


5. Juni 2007 11:21 |
ganz ehrlich. Lokalisten im Vergleich zu anderen hat nur prolos und assos. Sehr viele unfreundliche Menschen. Dagegen auf myspace und studivz sind die Leute sehr nett.
Noch dazu erlaubt lokalisten keine wirkliche demokratie. Man darf das nicht und das nicht und man darf nicht mal externe links zu anderen seiten posten.
daniel from http://www.vybr.com
21. Juni 2007 09:39 |
Hi Daniel,
wie in dem Interview bereits zu lesen ist, ist lokalisten ein Freundschaftsnetzwerk, die auf reale Primärkontakte abzielen - ganz im Gegensatz zu myspace, wo ein grossteil Kontakte einfach passiv sind.
Wenn du bei lokalisten nur auf prolos und assos triffst, dann ist dein Netzwerk wohl falsch verkabelt…
so long
Dieter
19. November 2007 23:27 |
Hallo.
Ich war bis heute bei den Lokalisten Mitglied, habe mich jedoch abgemeldet, da ich die Communities, in denen ich angemeldet bin, selektiert habe. Bin dabei nach Häufigkeit der Nutzung meinerseits gegangen und die Lokalisten schieden aus.
Als Bestätigungsmail erhielt ich einen Text, den ich höchst unprofessionell finde:
dein account inkl. aller daten wurde gelöscht,
“deine email-adresse wurde gesperrt.
lebe lang und in frieden,
servus, das l-team”
Da bekommt man keine Lust, sich möglicherweise irgendwann wieder dort anzumelden.