Alleinerziehende, Cornelia Glunde, Partnerbörse, Partnersuche Patchworkglueck “Es ist wohl die generelle Gefahr des Internets, dass seine Nutzer in die virtuelle Welt abdriften” - Cornelia Glunde - Patchworkglueck » Interview Blog

“Es ist wohl die generelle Gefahr des Internets, dass seine Nutzer in die virtuelle Welt abdriften” - Cornelia Glunde - Patchworkglueck

interview-blog: Hallo Cornelia Glunde! Patchworkglueck.de macht auf den ersten Blick nicht den Eindruck einer x-beliebigen Partnerbörse - als Zielgruppe haben Sie Alleinerziehende + Singles mit Kinderwunsch ins Auge gefasst. Was ist dadurch bei Patchworkglueck.de anders als bei anderen Partnerbörsen?

Cornelia Glunde:
Patchworkglueck wurde ganz bewusst für Alleinerziehende und Singles mit Wunsch nach einer Familie konzipiert. Das heißt, die Mitglieder von Patchworkglueck sind entweder alleinerziehend oder Wochenendeltern oder möchten einen Partner mit Kind kennen lernen. Das ist ein großer Unterschied zu vielen anderen Partnerbörsen, wo Singles mit Kind oft „untergehen“.
Und diese Spezialisierung auf eine Zielgruppe ist meines Erachtens auch nur logisch. Denn eine gleiche Vorstellung vom bzw. Einstellung zum Leben ein ganz wichtiges Kriterium für das Funktionieren einer Beziehung ist. So haben z. B. eine alleinerziehende Mutter und ein „Wochenendvater“ größere Chancen auf eine harmonische, glückliche Beziehung als ein Single mit und ein Single ohne Kind. Das zeigt sich auch in den vielen „Erfolgsgeschichten“, die es bei www.Patchworkglueck.de bereits gibt.

interview-blog:
Ganz klar getrennt ist auch die Suche nach Freizeitpartnern und die Partnersuche. Hat sich diese Trennung so ergeben, weil es technisch unterschiedliche Plattformen sind oder ist diese Anforderung von den “Usern” an Sie herangetragen worden?

Cornelia Glunde: Diese Trennung war von Anfang an so geplant. Denn die Idee zu Patchworkglueck kam aus der „AmiKio-Community“. AmiKio.de ist ein Online-Treffpunkt für Alleinerziehende mit derzeit mehr als 6300 Adressen aus ganz Deutschland, wo man andere Alleinerziehende für den Gedankenaustausch und freundschaftliche Kontakte finden kann.
Dort gab es bereits Ansätze für die Partnersuche, diese wurden allerdings in der unverbindlichen Atmosphäre als „fehl am Platz“ empfunden und ich wurde gefragt, ob man die Partnersuche nicht separat aufbauen könnte – was eine Weile später mit Patchworkglueck realisiert wurde.
Viele „AmiKis“ sind jetzt übrigens in beiden Portalen registriert und die Trennung der Seiten wird allgemein als sehr gut befunden. Zumal die Nutzung von www.AmiKio.de weiterhin völlig kostenlos ist.

interview-blog:
Worauf sollten Leute, die auf den Suche nach einer “geeigneten” Partner-Börse im Internet unterwegs sind achten? Was sind klar erkennbare Qualitätsfaktoren?

Cornelia Glunde: Am wichtigsten ist meines Erachtens der Schutz der Identität – gerade wenn Kinder „mit im Spiel sind“. So haben bei Patchworkglueck mehr als 80% der Mitglieder den „geschützten Bereich“ für die Anzeige ihres Profils gewählt. Dort sind sie nur für andere frei geschaltete Nutzer sichtbar.
Außerdem erfolgt die Freischaltung jeder Registrierung erst nach Überprüfung – und persönliche Daten werden nur von den Mitgliedern selbst weiter gegeben.

Auf jeden Fall sollte man sich Partnerbörsen vor der Registrierung gründlich anschauen und bei Durchsicht der Website folgende Fragen ohne großen Aufwand beantworten können:
Wer hat die Partnerbörse gegründet, wie lange besteht sie schon, wie seriös sind die Profile und was wird mich die Partnersuche kosten?
Gerade die letzte Frage gibt einen guten Anhaltspunkt hinsichtlich Seriosität: Denn wenn man erst lange suchen muss, um Preise zu finden oder in einem unübersichtlichen „Preisdschungel“ landet, ist meist etwas nicht in Ordnung.
Die Preisstruktur sollte klar und einfach zu überblicken sein – z.B. wie bei Patchworkglueck: da gibt es eine kostenlose Basismitgliedschaft zum Ausprobieren und eine Vollmitgliedschaft zum Festpreis. Das ist einfach und fair und schützt vor versteckten Zusatzkosten.

interview-blog: Sehen Sie auch den Trend, dass sich Partner-Börsen im Zeitalter des Web2.0 immer stärker zu Socical-Networking-Communities entwickeln, bei denen zwar nach wie vor die Partnersuche im Vordergrund steht, aber ein Treffen immer mehr in virtuellen Welten abdriftet?

Cornelia Glunde: Es ist wohl die generelle Gefahr des Internets, dass seine Nutzer in die virtuelle Welt abdriften. Wobei dies stark von der Intention abhängt, mit welcher man sich im Internet bewegt. Menschen, die nicht wirklich wissen, wen oder was sie suchen, laufen schnell Gefahr, sich in der virtuellen Welt zu verlieren, wo man sich alles „schön klicken“ und aufkommenden Irritationen leicht aus dem Weg gehen kann.
Ich rate meinen Mitgliedern immer, die virtuellen Kontakte nicht zu lange andauern zu lassen. Denn bei Mails gibt es keine Zwischentöne und mit jeder Mail vergrößert sich die Gefahr, dass man sich sein Gegenüber so vorstellt, wie man ihn/sie gerne hätte. Deshalb sollte man sich bei gegenseitiger Sympathie möglichst bald per Telefon weiter unterhalten und/oder sich (an einem neutralen Ort) treffen.

interview-blog: Werfen Sie doch einmal einen Blick in die Zukunft: Wie positioniert sich patchworkglueck.de in fünf Jahren im Vergleich zu Mitbewerbern? Welche neuen Funktionen, Angebote und Möglichkeiten dürfen wir erwarten?

Cornelia Glunde: Ich denke, dass Patchworkglueck eine feste Größe im Bereich der seriösen Partnerbörsen im Segment „alleinerziehend“ sein wird. Denn wir haben jetzt schon viele Empfehlungen durch Mund-zu-Mund-Propaganda und es spricht sich immer mehr herum, wie angenehm und sympathisch die Atmosphäre bei Patchworkglueck ist.
Was technische Neuerungen anbelangt, so haben wir bisher bewusst darauf verzichtet, eine Vielzahl von technischen Features einzubauen. Denn diese verteuern das Angebot meist nur und der damit verbundene Mehrwert ist relativ gering. Das wird auch in Zukunft so bleiben. Wir werden allerdings ständig an der Benutzerfreundlichkeit arbeiten, denn das ist gerade bei steigenden Mitgliederzahlen unerlässlich.

Außerdem könnte ich es mir gut vorstellen, dass wir die virtuelle mit der realen Welt verknüpfen werden und zum Beispiel Treffs oder Urlaube organisieren – damit noch mehr Alleinerziehende ihr ganz persönliches Patchworkglueck finden!

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Ein Kommentar zu ““Es ist wohl die generelle Gefahr des Internets, dass seine Nutzer in die virtuelle Welt abdriften” - Cornelia Glunde - Patchworkglueck”

  1. juergen berg sagt:

    besteht zu 80% aus karteileichen.

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