Der Schlaue Klaus Wolfgang Mahanty Industrielle Bildverarbeitung mit dem „Schlauen Klaus“ » Interview Blog

Industrielle Bildverarbeitung mit dem „Schlauen Klaus“

Wolfgang MahantyInterview mit Wolfgang Mahanty, Geschäftsführer der Optimum datamanagement solutions GmbH aus Karlsruhe (http://www.optimum-gmbh.de), einem Spezialanbieter für intelligente Bildverarbeitungssysteme.

Herr Mahanty, bitte stellen Sie sich den Lesern des Interview-Blogs einmal kurz vor!
Mein Name ist Wolfgang Mahanty, ich bin 48 Jahre alt, verheiratet und habe sechs Kinder. Als Geschäftsführer der Firma Optimum bin ich verantwortlich für Marketing, Vertrieb und Personal. Ich habe eine große Affinität für plastisches, gefühlvolles Marketing. Deshalb haben wir unser neuestes Produkt auch „Der Schlaue Klaus“ genannt, dessen technischer Name „Vision Indexer“ lautet – was sicherlich einen geringeren Wiedererkennungseffekt hat und bei potenziellen Kunden nicht so gut im Gedächtnis hängen bleibt.
Was hat es denn mit dem “Schlauen Klaus” genau auf sich?

Der „Schlaue Klaus“ ist eine Mensch-Maschine-Anwendung; es handelt sich dabei um ein Bildverarbeitungssystem, das mit einer Datenbank verbunden ist. So zumindest die technische Beschreibung. Einfacher gesagt: Sie halten ein beliebiges Produkt unter eine Kamera und der „Schlaue Klaus“ sagt Ihnen, um welches Teil es sich handelt und ob es richtig gefertigt wurde (Größe, Maße, Länge, Aussparungen bzw. Merkmale an der richtigen Stelle). Die Erkennung funktioniert unabhängig von der Lage des Objekts und vereinfacht die Prozesse innerhalb des Unternehmens.
In welchen Bereichen kommen Bildverarbeitungssysteme zum Einsatz und welchen konkreten Nutzen stiften sie?

Die Anwendungsfälle sind unterschiedlich: Automatische Bilderkennung erleichtert die Arbeit etwa in der Wareneingangskontrolle, indem sie das neue Produkt erkennt und direkt sagen kann, ob es qualitativ in Ordnung ist und ob die relevanten Merkmale erfüllt sind. Im zweiten Schritt kann das System das Produkt auch verbuchen lassen und alle prozessrelevanten Informationen weiterverarbeiten. In der Fertigung erkennt die Anwendung, ob das Produkt bis zum jetzigen Zeitpunkt richtig gefertigt wurde und gibt Auskunft darüber, mit welchem Arbeitsschritt es weitergehen soll. In der Qualitätssicherung bestätigt das System innerhalb weniger Sekunden die Richtigkeit des Produkts und im Warenausgang kontrolliert es, ob die Ware vollständig ist und ob sie an den richtigen Kunden mit der richtigen Verpackung rausgeht. Unsere Lösung dokumentiert diese Arbeitsschritte und kann die Ergebnisse auch online zur Verfügung stellen.
Was kann die Firma Optimum leisten, was andere Anbieter nicht schaffen?

Wir können den Prozess insgesamt verbessern. Wir liefern nicht nur eine punktuelle Lösung, die ein Produkt per Bildverarbeitung überprüft, sondern schauen uns gemeinsam den Prozess des Kunden an und entwickeln eine Lösung, die sich für alle Produkte an dieser Stelle einsetzen lässt. Dies erreichen wir durch eine intelligente Verknüpfung des Bildverarbeitungsprogramms mit einer Datenbank. Diese Innovation wurde sogar durch einen Beschluss vom deutschen Bundestag gefördert.

Welche Pläne haben Sie für die folgenden 3-5 Jahre?

Technisch möchten wir aus dem bislang individuell konzipierten System ein Standardprodukt entwickeln, das einfach zu bedienen ist und mehr und mehr eine „Eier legende Wollmilchsau“ für die verschiedenen Prozesse im Unternehmen darstellt. Im Marketing ist sicherlich das Ziel, die Bekanntheit vom „Schlauen Klaus“ weiter zu steigern und zu demonstrieren, was das System besonderes kann. Hier lade ich herzlich ein, dem „Schlauen Klaus“ auf Facebook zu folgen und uns per E-Mail Fotos von den Produkten zu senden, die in der Bilderkennung eine möglichst große Herausforderung darstellen – der „Schlaue Klaus“ freut sich schon auf Nachschub!

Stichworte:

Kommentar / Antwort verfassen



<

Google


Add to Technorati Favorites

» Industrielle Bildverarbeitung mit dem „Schlauen Klaus“ Der Schlaue Klaus Wolfgang Mahanty