Der Interview-Trailer: Kurzinterview mit Alexander Linden (HumanGrid GmbH)
interview-blog.de: Herr Linden, Sie sind Geschäftsführer der Firma HumanGrid GmbH. Nach eigenem Bekunden befinden Sie sich mit Ihrer Firma noch tief in der Pilotphase. Anderseits ist HumanGrid bei Wikipedia unter dem Stichwort “Crowdsourcing” bereits aktenkundig. Wie paßt das zusammen?
Alexander Linden: Schönen Abend, Herr Meyer. Nun - Aktenkundigkeit und Pilotphase sind ja keine inhärenten Widersprüche. Es stimmt schon, was in der Wikipedia steht, nämlich, daß wir die Plattform derzeit aufbauen. Wir sind allerdings noch zurückhaltend, weil wir einfach noch ein oder zwei wichtige technisches Details in relativer “Ruhe” abklären möchten. “Aktenkundigkeit” ist für uns OK, da wir uns sicher über einen weiteren Pilotkunden freuen würden und falls ein Großkunde auf uns zukäme, könnten wir auch relativ schnell agieren und die Pilotphase ausweiten.
interview-blog.de: Unsere Leser sind sicher sehr neugierig, wie ein typischer Arbeitstag bei HumanGrid aussieht. Können Sie uns da einen kleinen Einblick geben?
Alexander Linden: Wir haben derzeit einen Pilotpartner - so daß wir die Plattform an realen Daten ausprobieren können - und der Pilotpartner gibt uns wertvollen Feedback über die Qualität der Ergebnisse des Crowdsourcing. Derzeit programmieren wir als sehr kleines Team zu ca. 60% an unserem Kernsystem, und am Webauftritt. Die anderen 40% gehen in die Klärung einer weiteren Finanzierung.
interview-blog.de: … das war schon einmal ein kleiner Appetithappen. Zu einem späteren Zeitpunkt in ein, zwei Monaten geht es weiter. Wir sind gespannt!
Stichworte: Crowdsourcing micro outsourcing Networked Collective Intelligence Peer Production social engineering The Wisdom of the Crowds Web 2.0

17. August 2007 20:39 |
[…] Heute bekomme ich folgende Mail von HumanGrid: Liebe KlickWorker, […]
20. September 2008 08:57 |
[…] Ich bin gespannt, was aus der Geschichte wird. Es ist schon etwas länger her, dass wir Dr. Linden im Interview-Blog zu Gast hatten. Stichworte: […]