bondea, Eva K. Hinte Faltin Villa “Das Wichtigste aber ist, dass es einfach sehr viel Spaß macht im eigenen Unternehmen zu arbeiten.” - Im Gespräch mit Eva K. Hinte (bondea.de) » Interview Blog

“Das Wichtigste aber ist, dass es einfach sehr viel Spaß macht im eigenen Unternehmen zu arbeiten.” - Im Gespräch mit Eva K. Hinte (bondea.de)

interview-blog.de: Frau Hinte, Sie haben mit bondea.de eine Social Community gestartet. Könnten Sie sich und Ihr Projekt kurz vorstellen?

Eva K. Hinte: Ich bin 23 Jahre alt und studiere Betriebswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin. Geboren und aufgewachsen bin ich im Ruhrgebiet. Neben bondea und meinem Studium interessiere ich mich für Malerei und Mode und lese sehr gerne. Die Idee zu bondea ist im Gespräch mit Freundinnen entstanden, die gerade Mutter geworden waren, das Ganze ist ungefähr ein Jahr her.
bondea hat viele Besonderheiten und Innovationen im Detail, bondea ist ein soziales Netzwerk ausschließlich für Frauen. Neben den eigenen Profilen können Frauen, die Mütter sind, auch Kurzprofile der eigenen Kinder eingeben. So können sich Frauen nicht nur über die eigenen, sondern auch über Eigenschaften der Kinder finden.

interview-blog.de:
Sie sind für eine Unternehmensgründerin noch ausgesprochen jung. Warum tun Sie sich das an, anstatt einfach das aufregende StudentInnen-Leben zu genießen?

Eva K. Hinte: In meinem Alter verlassen in fast allen Ländern der Erde Studierende die Hochschule und starten in den Beruf, gründen Unternehmen oder bleiben an der Uni, um eine wissenschaftliche Laufbahn zu starten. Natürlich hat man mit 23 noch nicht die Berufserfahrung eines Senior Professionals. Ein ausgewogenes Team und gute Berater gleichen das aber aus. Ich empfinde eine Gründung auch nicht als „sich etwas antun“. Viele Kommilitonen arbeiten neben dem Studium oder verbringen ihre Praktika am Kopierer. Als Gründer kann man sich etwas aufbauen, eigene Ideen entwickeln und umsetzen.
Eine Unternehmensgründung ist aus meiner Sicht besser zum Sammeln von Praxiserfahrung geeignet als jedes normale Praktikum. Ausserdem ist eine Unternehmensgründung eine Zukunftschance. Es ist auch eine gute Alternative nach dem Studium im eigenen Unternehmen zu arbeiten. Und warum sollte man damit nicht schon während des Studiums beginnen?!
Die ideale Zeit ein Unternehmen zu gründen ist nicht mit 20, 30 oder 50, sondern dann wenn man eine Idee hat, von der man überzeugt ist. Zudem findet man an der Uni gute Bedingungen für eine Gründung. Viel Know-How, Kontakte und auch handfeste Unterstützung.
Das Wichtigste aber ist, dass es einfach sehr viel Spaß macht im eigenen Unternehmen zu arbeiten.

interview-blog.de: Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Eva K. Hinte:
Den typischen Arbeitstag gibt es eigentlich nicht. Gerade im Moment, bondea ist ja noch sehr jung, passieren oft unvorhergesehene Dinge oder man hat ganz spontan einen Termin, so dass der Arbeitstag oft umstrukturiert wird.
Diese Vielseitigkeit ist ein Pluspunkt für die Gründung eines eigenen Unternehmens, da jeder Tag unterschiedlich und neu und damit spannend ist .

interview-blog.de:
Wie wichtig ist die Unterstützung z.B. durch das Institut von Prof. Faltin bei Ihrer Gründung?

Eva K. Hinte: Die Veranstaltungen von Professor Faltin habe ich schon vor zwei Jahren zum ersten Mal besucht. Man lernt dort sehr viele Gründer kennen und bekommt eine andere Sichtweise auf das Thema Gründung. Natürlich haben mich die Eindrücke die ich dort gewonnen habe für das Thema Gründung sensibilisiert.
Mein Büro befindet sich in der Faltin-Villa. Die Faltin-Villa beheimatet zurzeit fünf junge Unternehmen. Sie wird von profund, der Gründungsförderung der Freien Universität Berlin, Gründer zur Verfügung gestellt.
Die Vernetzung und der Austausch mit anderen Gründern ist, meiner Meinung nach, sehr wichtig. Hierzu bietet ein Büro an einem Ort wie der Faltin-Villa gute Vorraussetzungen.

interview-blog.de: Zum Schluß wollen wir auch Ihnen unsere Standardfrage nicht vorenthalten. Wo steht bondea.de in fünf Jahren?

Eva K. Hinte: Ich wünsche mir, dass bondea in fünf Jahren ein lebhaftes Freundinnennetzwerk ist, dass viele junge Frauen und Mütter ebenso wie ältere Frauen miteinander vernetzt. bondea hilft Beruf und Familie effektiver zu verbinden.
Aber vor allem soll bondea für die Nutzerinnen und natürlich auch für mich noch immer spannend sein.

Stichworte:

6 Kommentare zu ““Das Wichtigste aber ist, dass es einfach sehr viel Spaß macht im eigenen Unternehmen zu arbeiten.” - Im Gespräch mit Eva K. Hinte (bondea.de)”

  1. bondea Tagebuch » Blog Archiv » Im Interview bei interview-blog sagt:

    […] Vor einigen Tagen habe ich eine Interviewanfrage vom interview-blog erhalten. Es hat viel Spaß gemacht dieses Interview zu geben und seit gestern kann man das Ergebnis auch sehen und lesen. Also schaut doch einfach mal auf interview-blog vorbei. […]

  2. Liste mit Interviews der Deutschen Gründerszene von A-Z | Thinkomat - Die Ideenentwicklungsmaschine sagt:

    […] Interview im interview-Blog […]

  3. Zeitrafferin » Blog Archive » Geschlecht 2.0 sagt:

    […] Update 2: Krasse Sache, fragt irgendwer auch die Kinder? bondea hat viele Besonderheiten und Innovationen im Detail, bondea ist ein soziales Netzwerk ausschließlich für Frauen. Neben den eigenen Profilen können Frauen, die Mütter sind, auch Kurzprofile der eigenen Kinder eingeben. So können sich Frauen nicht nur über die eigenen, sondern auch über Eigenschaften der Kinder finden. […]

  4. gründerszene » Know-how: Identifikation und Bewertung von Geschäftsideen (Teil II) sagt:

    […] Neben dem monetären Return, den man aus Geschäftsideen ziehen kann, sollte man aber auch nicht-monetäre Aspekte in die Überlegungen einbeziehen. Dies können beispielsweise Kontakte, Spaß an der Umsetzung, Learnings, der Aufbau von Reputation oder neue strategische Optionen sein, die sich aus der Geschäftsidee ergeben. […]

  5. gründerszene » Interview mit Eva Hinte (Bondea.de) sagt:

    […] Weitere Interviews mit Eva finden sich übrigens auf dem Interview-Blog und bei Internetszene. […]

  6. zeitrafferin | Geschlecht 2.0 sagt:

    […] Update 2: Krasse Sache, fragt irgendwer auch die Kinder? Praktisch ist das ja vielleicht wirklich, zB um Krabbelgruppen zu bilden, aber haben Kinder nicht ein Recht darauf, dass ihre Eltern nicht einfach ihre Daten ins Netz streuen? bondea hat viele Besonderheiten und Innovationen im Detail, bondea ist ein soziales Netzwerk ausschließlich für Frauen. Neben den eigenen Profilen können Frauen, die Mütter sind, auch Kurzprofile der eigenen Kinder eingeben. So können sich Frauen nicht nur über die eigenen, sondern auch über Eigenschaften der Kinder finden. Die Netzwerkfunktionen bitten für Mütter einen zusätzliches Nutzen, den nicht nur die eigenen Interessen können eingebunden werden sondern auch die der eigenen Kinder. So finden Mütter leicht andere Mütter deren Kinder die gleiche Klasse besuchen oder im gleichen Verein sind. Aber auch Krabbelgruppen für die ganz Kleinen können leicht gebildet werden. Zusammen mit den leichten Einladungs- und Verwaltungsfunktionen entlastet bondea Frauen so zusätzlich und kann auch einen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten. […]

Kommentar / Antwort verfassen



<

Google


Add to Technorati Favorites

» “Das Wichtigste aber ist, dass es einfach sehr viel Spaß macht im eigenen Unternehmen zu arbeiten.” - Im Gespräch mit Eva K. Hinte (bondea.de) bondea, Eva K. Hinte Faltin Villa