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Bewährtes Zimmermannshandwerk und moderne Technik - Dacapo Holzbau GmbH

interview-blog.de: Herr Enderlein, Sie sind Geschäftsführer der Firma „Dacapo Holzbau GmbH“. Was ist Ihr Kerngeschäft?

Oliver Enderlein: Dacapo Holzbau GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Herzfelde an der B1. Unser Hauptgeschäft ist die individuelle Anfertigung von massiven und hochwertigen Carports. Wir erheben mit unseren Produkten einen sehr hohen Anspruch: Mit Hilfe von bewährtem Zimmermannshandwerk und moderner Technik können wir auch kompliziert gezapfte Holzkonstruktionen mit hoher Passgenauigkeit herstellen. So sind wir in ganz Deutschland der einzige Carporthersteller, der Leimholz nach alter Zimmermannskunst verzapft. Das macht den Einsatz von Blechwinkeln und Schrauben überflüssig und das Holz wird nicht beschädigt. Wir haben damit eine Marktlücke besetzt und liefern bis zu 20 Stellplätze wöchentlich aus.

Interview-blog: Wir interviewen meist Firmen aus dem Bereich der Internetunternehmen. Wie wichtig ist das Internet in Ihrem Geschäft?

Oliver Enderlein: Da heute auch im Handwerk fast nichts mehr ohne Computer und Internet geht, bietet Dacapo für alle Carport-Interessenten den Online-Kalkulator auf der firmeneignen Homepage www.carporte.de an. Dieser unterstützt potenzielle Kunden in der Planungsphase und ermöglicht die Abfrage eines konkreten Angebots. Rund 20.000 Zugriffe auf die Website zählen wir im Monat, 6.000 Interessierte lassen sich dabei vollautomatisch ein Angebot erstellen.

Interview-blog.de: Auf Ihrer Webseite offerieren Sie einen Umwelt-Carport. Carports haben ohnehin das Image, recht umweltfreundlich zu sein. Was ist ein Umwelt-Carport?

Oliver Enderlein: Holzkonstruktionen sind in aller Regel sehr umweltfreundlich. Holz ist von besonderer ökologischer Qualität, schließlich handelt sich hierbei um einen natürlich wachsenden Rohstoff, der sich mit vergleichbar geringem Energieaufwand bearbeiten und fast schadlos recyceln lässt. Dacapo Holzbau beispielsweise setzt ausschließlich auf qualitätsgenormtes Fichten- oder Lärchenholz bzw. auf Douglasie. Wir haben für den Siedlerbund im „Umweltmusterpark“ ein Carport als Muster montiert, daher kommt der Name Umwelt Carport.

Interview-blog.de: Auf Ihrer Webseite betonen Sie Ihre handwerkliche Tradition. Gleichzeitig ist ein Carport sicher ein verhältnismäßig einfach zu kopierendes Produkt. Wie schaffen Sie es dennoch, Carporte weltweit zu exportieren? Und warum brauchen Menschen in Dubai einen Carport? Sicher nicht, um das Kaminholz zu stapeln?

Oliver Enderlein: Dacapo beschäftigt heute mehr als 60 feste und freie Mitarbeiter, die am Stammsitz sowie in Dacapo-Niederlassungen u.a. in Österreich, Dänemark, Schweden, Italien, Spanien und Frankreich aktiv sind. So wollen wir in diesem Jahr 25 Prozent unseres Umsatzes allein im Ausland generieren. Dabei spielt wiederum der Online-Kalkulator auf www.carporte.de eine besondere Rolle, welcher uns im internationalen Vertrieb effektiv unterstütz. Auf diese Weise erhalten wir auch Anfragen aus dem europäischen Raum – inzwischen wurden bereits mehrere Aufträge in anderen Ländern realisiert. Vor wenigen Monaten haben wir auch eine neue Vertriebsniederlassung in der Schweiz eröffnet. Dieser Markt ist für uns sehr interessant, denn in der Schweiz haben die Menschen eine ganz besondere Beziehung zu Naturmaterialien und traditionellem Handwerk.
Darüber hinaus liefern wir auch Carports über die europäischen Grenzen hinweg. Denn Unterstellplätze für Autos sind weltweit gefragt – so unter anderem auch in Dubai. Hier schützen unsere Carports das Fahrzeug wirksam vor Hitze, Sonneneinstrahlung und den häufig auftretenden Sandstürmen. Für unseren Messeauftritt auf der BIG 5 in Dubai haben wir sogar spezielle Carports entwickelt, die in Design und Konstruktion den Bedingungen vor Ort angepasst wurden. So haben wir unsere qualitativ hochwertigen Leimholzpfosten mit zeitlosen Sonnensegeln als Dach bzw. Seitenwänden versehen. Die Sonnensegel können je nach Geschmack mit diversen Mustern und Verzierungen bedruckt werden.

Interview-blog.de: Zum Schluss wollen wir auch Ihnen unsere Standardfrage nicht vorenthalten. Welche Ziele und Wünsche haben Sie für Ihre Firma in den nächsten fünf Jahren?

Oliver Enderlein: In diesem Jahr habe ich mein erstes eigenes Carport-Werk in Herzfelde eröffnet. Schon als 14-Jähriger habe ich davon geträumt, schließlich entstand meine Unternehmensidee aus einem Schulprojekt. Mit 17 Jahren habe ich dann meine eigene Firma gegründet und konnte seitdem den Umsatz jährlich verdoppeln. Wenn sich dieser Trend auch die nächsten fünf Jahren fortsetzen würde, wäre ich schon sehr zufrieden. Immerhin habe ich noch viele Ziele, die ich erreichen möchte. So ist geplant, auch in 2007 wieder vier bis sechs Azubis bei Dacapo auszubilden. Denn Spezialisten für Vertrieb und Montage sind rar – hier möchte ich gezielt investieren. Auf diese Weise bin ich sicher, dass wir uns im nationalen und internationalen Markt noch stärker aufstellen können als wir dies bislang ohnehin schon tun.
Für Fragen stehe ich Ihnen selbstverständlich unter unserer gebührenfreien Rufnummer 0800/ 22 555 28 zur Verfügung.

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