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“Das Besondere meiner Yogaferien ist die unmittelbare Lage zum Meer und die Abgeschiedenheit der Orte.” - Im Gespräch mit Katja Thomsen

interview-blog.de: Katja, du bietest Yoga-Urlaub am Meer an. Was ist das Besondere daran?

Katja Thomsen:  Das Besondere meiner Yogaferien ist die unmittelbare Lage zum Meer und die Abgeschiedenheit der Orte, die ich dafür auswähle. Am Leuchtturm wohnen wir mitten im Wattenmeer zwischen Salzwiesen und umgeben von Schafen. Auf Gomera finden die Kurse auf einer Plantage statt, die in einem kleinen Tal liegt, das nicht für Autos zugänglich ist. Auf Sylt wohnen wir abseits vom Inselgeschehen in den Dünen am Weststrand. Auf Helgoland findet der Yogakurs am hinteren Ende der Insel statt, zu der kaum ein Tagestourist kommt. Sogar in der Karibik habe ich einen Ort gefunden, der meinen Vorstellungen nach Ruhe und Abgeschiedenheit entspricht: eine kleine Ferienanlage in einer Bucht, die nur über eine Treppe zu erreichen ist.

interview-blog.de: Für wen ist die Verbindung Yoga und Urlaub geeignet?

Katja Thomsen:  Die Yogaferien sind für jeden geeignet, der sich nach Ruhe und Entspannung sehnt und dabei die Natur genießen möchte. Die Yogastunden können auch Anfänger gut mitmachen, da es im Yoga nicht um Können geht. Ich hole jeden dort ab, wo er steht und zeige bei körperlichen Einschränkungen immer Alternativen. Das Alter ist in meinen Gruppen gemischt: Die jüngste Teilnehmerin war einmal 16 Jahre alt und die Älteste war 72 Jahre. Männer kommen auch in meine Yogaferien, aber vorwiegend sind es nur Frauen, die sich anmelden.

interview-blog.de: Yoga hat viel mit Gesundheit zu tun. Dabei stellt sich die Frage, wie gesund ernähren sich die Gäste im Yogaurlaub?

Katja Thomsen: Bei einigen Kursorten reist ein Koch mit, der uns yogisch-vegetarisch versorgt. Bei anderen Orten bestelle ich bei der Seminarhausküche vegetarisches Essen. Das Essen richtet sich nach ayurvedischen Kriterien - also der Gesundheitslehre des langen Lebens. Das bedeutet, alles wird frisch zubereitet und hat Bio-Qualität. Gemüse und Obst bilden den Schwerpunkte der Ernährung. Abends gibt es ein leichtes Essen. Zum Frühstück erfreut sich ein leckerer Hirsebrei großer Beliebtheit. Kaffee und Alkohol stehen nicht auf dem Plan.

interview-blog.de: Kaffee ist aber doch ein Genussmittel, warum soll man im Yogaurlaub darauf verzichten?

Katja Thomsen:  Nach der chinesischen Gesundheitslehre erhitzt Kaffee die Leber. Das führt langfristig zu Müdigkeit. Außerdem entzieht Kaffee dem Körper Flüssigkeit. Und wer unbedingt etwas zum Wachwerden morgens braucht, kann während der Yogareise grünen Tee trinken, der sogar in der chinesischen Medizin empfohlen wird.

interview-blog.de: Was nehmen die Teilnehmer aus dem Urlaub mit nach Hause?

Katja Thomsen:  „Eine Verabredung mit sich selbst treffen“ – als Gegenpol zum hektischen Alltag – wird oft in meiner Rückmelderunde am Ende der Yogaferien als Vorsatz für die Zeit nach den Kursen genannt. Und oft höre ich auch, dass die Entspannung und die Erholung viel größer sind als nach „normalem“ Urlaub. Außerdem genießen die Teilnehmer, dass sie in den Yogaferien richtig gut loslassen können, da sie sich um nichts kümmern müssen. Für die Rückkehr in den Alltag gebe ich viele Hinweise und praktische Übungen mit auf den Weg, um Yoga in den Alltag zu integrieren.

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