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undertube - Das Videoblog aus der Berliner U-Bahn stellt sich vor (Daniel Poli)

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interview-blog: Direkt aus einer fahrenden Berliner U-Bahn sendet das Videoblog www.undertube.de Wie kommt man auf so eine neue, verrückte Idee? Gibt es Vorbilder für dieses Format?

Daniel Poli: Die Idee aus der fahrenden U-Bahn zu bloggen stand eigentlich am Ende der Entwicklung des Formats. Zunächst ging es einmal darum ein Ministadtmagazin in Form eines Viedoblogs zu produzieren. Die Idee war es dabei eine gute Mischung zwischen dem Reiz persönlicher Videoblogs und unterhaltsamen Fernsehelementen zu finden. Als wir das diskutierten fehlte aber noch der Clou an der ganzen Sache. Dann kamen wir auf die Idee das ganze aus der U-Bahn heraus zu machen. Wir wollten also nicht die Events selbst zeigen, sondern den Weg dort hin und die U-Bahn ist ein Symbol für Berlin und den Untergrund. Denn schließlich ist das ja auch der thematische Rahmen des Blogs.

interview-blog: Was darf das Publikum künftig erwarten? Worüber wird undertube in nächster Zeit bereichten?

Daniel Poli: Undertube wird in den nächsten Folgen auch weiterhin über Konzerte berichten, Platten vorstellen, Konzertempfehlungen machen und natürlich Musikerinnen und Musiker interviewen. Darüber hinaus werden in Zukunft auch andere Events aus der Berliner Szene vorgestellt und es ist geplant auch Musik in Videos der Künstler über eine ‘Magic Datassette’ einzuspielen.

interview-blog: Gibt es auch Reaktionen von “Mitfahrern” direkt in der Bahn?

Daniel Poli: Bisher erlebt man eher die für Berlin typische Ignoranz der Fahrgäste. Ein paar Kids wollten aber beim ersten Dreh wissen, wofür wir das machen. unser Kameramann Tobi gab ihnen die einzig richtige Antwort: “wir drehen hier für MTV”. Vielleicht kommen wir da ja auch mal hin ;)

interview-blog: Wie reagieren Gäste der Sendung, wenn Sie von der ungewöhnlichen Location erfahren?

Daniel Poli: Die Interviewgäste finden die Idee eigentlich immer sehr witzig und freuen sich auf den Dreh. Die ungewöhnliche Location scheint das Gespräch eher zu beflügeln, als die Stimmung zu senken. Zuerst ist es natürlich eine ungewohnte Situation im öffentlichen Raum ein Interview zu geben. Aber nach ein paar Minuten vergisst man das schnell und man konzentriert sich auf das Gespräch.

interview-blog: Für die Pilotfolge haben sich bereits 10.000 Zuseher begeistert. Erwarten sie, dass irgendwann in Zukunft mal undertube-Zuschauer auch direkt in der U-Bahn mitfahren wollen, in der aufgezeichnet wird? Oder kündigen Sie erst gar nicht an wann und wo die Moderatoren unterwegs sind?

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2 Kommentare zu “undertube - Das Videoblog aus der Berliner U-Bahn stellt sich vor (Daniel Poli)”

  1. Kurz + Knapp 31/2007, Medienrauschen, das Medienweblog sagt:

    […] +++ Videobloggendes Berlin: watchberlin ist irgendwas mit Videos. Was genau erklärt Felix. Dann gibt es auch noch undertube. Ein Videoblog aus der Berliner U-Bahn. Mehr verrät Macher Daniel Poli im Interview. […]

  2. undertube at sondala sagt:

    […] Undertube sind vor der Kamera Peer und TinaMila, Musiker, die zweiwöchentlich live aus der U-Bahn berichten, und noch ein paar hinter dem Projekt, Daniel Poli zum Beispiel.. Berichtet wird über Musik in Berlin, Konzerte, Platten und manchmal sogar mit Live-Konzert: Please install Quicktime to view this video file. direktGassenhauer […]

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