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Das Interview zur “Deutschen Schule Hurghada”

interview-blog.de: Wie kommt man auf die Idee in Hurghada (Ägypten) eine deutsche Schule aufzumachen?

Corinna Golbeck-Nasr: Durch die “Sonnenscheingarantie”, das gute Preis-Leistungs Verhältnis und nicht zuletzt natürlich durch die einzigartigen Tauchreviere des Roten Meeres gewinnt Hurghada auf dem Deutschen Reisemarkt immer mehr an Bedeutung. Das zieht wiederum viele Familien mit sich, die sich Hurghada als neues Zuhause suchen, bzw. Viele, die einfach hier “hängen bleiben”.

Für die Kinder dieser Familien steht zwar eine Auswahl an Schulen bereit, der Unterricht dort ist jedoch in der Regel auf englisch. Die Deutsche Schule Hurghada füllt diese Lücke und garantiert den Kindern so eine qualitativ hochwertige Schulausbildung, die die Durchlässigkeit in sowohl das deutsche als auch das ägyptische Schulsystem garantiert. Wir heißen aber natürlich auch Familien anderer Nationalitäten herzlich willkommen, die ihren Kindern eine deutsche Schulausbildung ermöglichen möchten.

interview-blog.de: Was waren die größten Hemmnisse, vielleicht die deutsche Schulbürokratie?

Corinna Golbeck-Nasr: Der Anfang war etwas “holprig”, aber als der Kontakt erst einmal hergestellt war, war die “deutsche Bürokratie” sogar sehr hilfreich. Auch von dieser Seite war man sich schon länger bewusst, dass eine Deutsche Schule in Hurghada benötigt wird. Von der zuständigen Behörde für Auslandsschulen (Zentralstelle für Auslandsschulwesen) und auch dem abgesandten Fachberater in Kairo werden seitdem wirklich toll unterstützt.

interview-blog.de: Wie motiviert man Lehrer, zu Ihnen in die “Wüste” zu kommen?

Corinna Golbeck-Nasr: Das hatten wir uns auch gefragt und wurden überrascht: auf die erste Stellenanzeige kam eine ganze Bewerbungsflut! Viele Lehrer die sich bei einem Neuanfang engagieren möchten, weil sie eigene Idee umsetzen können, aber auch einige, die schon länger den Wunsch hatten, einige Zeit im Ausland zu verbringen haben sich gemeldet.

interview-blog.de: Wie haben Sie als Projektleiterin kürzlich ihren zweiten “Ersten Schultag erlebt”?

Corinna Golbeck-Nasr: Nach einer fast 2jährigen Vorbereitungszeit und der doch sehr anstrengenden Endphase der Umsetzung war es einfach ein sehr erhebendes Gefühl eine Schule auf die Beine gestellt zu haben - wobei das natürlich nicht ohne die Mithilfe und Unterstützung vieler anderer Personen funktioniert hätte, vor allem natürlich des Schulträgers.

interview-blog.de: Was sagen Ihre Schüler nach den ersten Unterrichtswochen?

Corinna Golbeck-Nasr: Die erste Woche war natürlich für alle sehr aufregend, weil alles neu war. So langsam kommt die Routine in den Schulalltag, die der Zufriedenheit aber offensichtlich nichts anhaben. Nach wie vor kommen alle gerne!

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6 Kommentare zu “Das Interview zur “Deutschen Schule Hurghada””

  1. Ägypten Urlauber sagt:

    Dieser Trend, das immer mehr Deutsche nach Hurghada auswandern oder auswandern wollen, ist auch in vielen Ägypten-Foren erkennbar (zB. auf www. aegypten-urlauber. de).
    Ich finde es gut, das für deutsche Auswanderer die Möglichkeit besteht eine deutsche Schule zu besuchen. Der Bedarf scheint jedenfalls sehr Groß zu sein.

  2. karl-heinz herrmann sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich suche für einen Bekannten in Hurghada einen Privatlehrer, der einem Ägypter das Deutsch lernt. Wenn ja bitte Kontakt benennen, sowie den Preis.
    Danke im voraus mit freundlichen Grüßen Karl-heinz

  3. G. Mahmoud sagt:

    Hallo,
    ich finde es auch toll, dass es auch endlich in Hurghada eine Deutsche Schule gibt. Mein Mann ist auch Ägypter und immer noch ist eine deutsche Schulausbildung eine “wertvolle Investition”. Aber leider sind die Schulgebühren sehr hoch; ca. 2000,00 Euro/ Kind und Jahr, dass selbst deutsche Auswanderer, geschweige denn ägyptische Einheimische, diese Gebühren nicht zahlen können.
    Schade…

  4. Sabine sagt:

    Hi,

    aber trotz der hohen Gebühren scheint der Bedarf ja ausreichend zu sein. Wenn man sich alleine das Gebäude anschaut. kostet alles auch eine Stange Geld.

    Liebe Grüße
    Sabine von http://www.Hurghada-Holiday.de

  5. Janine sagt:

    Leider wird die Schule immer teurer (28-33% mehr)! Das kann man sich weder als Ägypter noch als Auswanderer leisten. Auch bei den Geschwistern wurde der Geschwisterrabatt trotz der Erhöhung der Gebühren sogar von 25% auf 10% gekürzt! Es wird auch in den nächsten Jahren wieder erhöht. Dann ist man von dieser Schule anhängig und hat keine andere Wahl. Leider! Die neuen Gebhühren sind seit 10 Tagen bekannt, aber online findet man noch die alten Preise!

  6. canceled keyword spam sagt:

    Gerade die Wassersportverrückten sind in der Region um Hurghada natürlich am Ziel der Träume. Solange die Kinder eine gute Schulausbildung erhalten, spricht auch nichts dagegen, und die deutsche Schule ist dafür natürlich ein perfekter Anlaufpunkt.

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