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“…und dann regt man sich auf, dass ich meinen Blog verkaufe.” - Interview mit Yannick Eckl

Klaus-Martin Meyer: Yannick, Du bist Schüler und lebst in Berlin. Könntest Du dich und deine Aktivitäten bitte kurz vorstellen (natürlich interessiert uns auch, was deine Mitschüler zu deinen Aktivitäten sagen)?

Yannick Eckl: Ich bin derzeit noch Schüler, aber auch Unternehmer. Noch lebe ich leider nicht in Berlin. Höre für mein Leben gerne Musik, Richtung Hip Hop. Was ich buisnessmäßig mache? Nun, ich arbeite als Projektmanager bei der Medici Internet GbR, welche z.b. smslotse.de und ekomi.de am Start hat. Darüber hinaus betreue ich einige Kunden im Bereich SEO.

Klaus-Martin Meyer: Dieser Tage sorgte Deine Ankündigung, deinen Blog zu verkaufen für einige Aufregung in der Blogosphäre. Wie erklärst Du dir diesen Sturm im Wasserglas?

Yannick Eckl: Keine Ahnung. Mag vielleicht an der Einstellung mancher Blogger liegen. Weißt Du, alle halten es immer für ach so persönlich, probieren aber mit allen Mitteln Geld damit zu machen, hier ein Banner, da ein Layer - und dann regt man sich auf, dass ich meinen Blog verkaufe. Egal, darf mich von diversen Leuten nicht irritieren, höchstens inspirieren lassen ;-)

Klaus-Martin Meyer: Es war zu lesen, dass Du noch mehr lernen wolltest im Bereich SEO. Aber mal ehrlich. Was gibt es denn da, was Du noch lernen müßtest. Mehr als guten Content, eine gute interne Verlinkung und gigatisch viele externe Links mehr braucht man doch nicht.

Yannick Eckl: Klar, ist oft das Grundkonzept. Ist auch nichts Falsches dran. Aber wenn man sich mal vom Whitehat SEO wegbewegt und in Richtung Grey/Blackhat geht, gibt es schon einige Tricks, die man auf keinen Blogs findet. Diese anzuwenden, dass möchte ich durchaus noch lernen. Aber auch Whitehat SEO ist durchaus mehr als das, was Du beschrieben hast.

Klaus-Martin Meyer: Angenommen ich biete Dir 1000? für den Blog. Du betreust ihn (technisch) drei Jahre weiter, ich schreibe regelmäßig, wir teilen uns die Einnahmen und Du bekommst ihn nach dem Abitur einfach so wieder zurück. Wäre das ein Angebot?

Yannick Eckl: Jenachdem, wie gut Du einen Blog vermarkten kannst, wäre es evt. ein guter Deal. Wobei ich kein Abitur machen werde.

Klaus-Martin Meyer:
Zum Schluß unsere Standardfrage. Was macht Yannick in fünf Jahren?

Yannick Eckl: Ich besuche jetzt noch ein Jahr die Schule, mach nebenbei meine Geschäfte. Heute in 4 Jahren habe ich meine Ausbildung fertig. Mal gucken, was kommt.

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4 Kommentare zu ““…und dann regt man sich auf, dass ich meinen Blog verkaufe.” - Interview mit Yannick Eckl”

  1. Trendscout sagt:

    Ja, da hat es doch prima geklappt, dass jetzt zu dem Linkbait noch ein Interview dazu kommt ;-)
    Da sage doch einer, Yannick hat es nicht drauf. Manch einer hätte sein Blog bei Ebay oder sonstwo verhökert. Hier wird es professionell gemacht!

  2. Paul sagt:

    Durchaus, ich glaub an Yannick und denke das er schon den richtigen Weg machen wird. Auch wenn es sich kaum mehr meldet^^. Naja mal schauen was ist wenn er in Berlin ist.

  3. MAIN-Blog.de » Blog Archive » Sturm im Wasserglas… sagt:

    […] Yannick Eckl möchte seinen Blog verkaufen und die halbe Blogerwelt spielt verrückt. Kann ich absolut nicht nachvollziehen. Ich schließe mich hier direkt der Meinung von Yannick an, das ganze auch ein wenig aus der Unternehmersicht zu betrachten. Klar ist immer viel Herzblut dabei (sollte zumindest), einen Blog auf- und auszubauen. Aber das ist (bzw. wieder: sollte) auch bei jeder anderen Unternehmensgründung so sein. Und wenn ich mir die Blogerszene so ansehe, zumindest die größeren Blogs, dann scheint der kommerzielle Gedanke doch vermehrt in den Vordergrund gerückt zu sein, bemisst man diesen an der Vielzahl der Banner, Layer, Textlinks etc, die vorhanden sind. Und auch der Erfolg von Trigami bestätigt diesen Trend. […]

  4. joker sagt:

    nur nicht aufhalten lassen- von wem auch immer.
    wer macht schon jahrzehntelang dinge, die er mal als schüler angefangen hat.

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