Frazr Moritz HohlFrazr und das Konzept „Microblogging“ - Moritz Hohl (frazr.de) » Frazr Moritz Hohl » Interview Blog

“Wir ordnen Frazr unter dem Konzept „Microblogging“ ein” - Im Gespräch mit Moritz Hohl (frazr.de)

Klaus-Martin Meyer: Moritz, Du bist einer der Gründer der Firma “Go Hauptstraße 666. VV GmbH”. Könntest Du Dich, Deine Mitstreiter und Deine Firma kurz vorstellen?

Moritz Hohl: Frazr wurde von Kay Kühne (25, ehem. Country Manager, MyVideo), Alexander Drusio (23, Gründer von Justmy.tv, ess.ms u.a.) und Moritz Hohl (24, ehem. Country Manager, YOC) ins Leben gerufen. www.frazr.de soll die Verbindung zwischen Menschen im Alltag ver­stärken. Dies wird durch den einfach zu bedienenden Nachrichtendienst „Frazr“ ermöglicht: Ein „Frazer“ hat Freunde, die ihn – oder sie – den ganzen Tag lang begleiten, indem man sich gegenseitig kurz und knapp auf dem Laufenden hält, was man gerade macht. Frazr aggregiert Kommunikationkanäle. Nachrichten können nicht nur über ww.frazr.de eingegeben werden, sondern auch per SMS, mobiles Internet auf dem Handy, alle gängigen Messenger (Skype, MSN, ICQ, Yahoo Talk, G Talk). Empfangen kann ich die Nachrichten auf frazr.de, meinem Handy, aber auch auf Profilen meiner Social Communities, wie bspw. Myspace oder meinem Blog.

Klaus-Martin Meyer: Was genau unterscheidet Frazr von anderen Web 2.0 Angeboten?

Moritz Hohl: Erstmal möchte ich unterstreichen, dass Frazr keine Community ist. Wir ordnen Frazr unter dem Konzept „Microblogging“ ein. Man könnte es auch als einen „Freundeticker“ bezeichnen. „Frazen“ ist ein neues Kommunikationstool, das sich neben SMS, E-Mail, Chat und Telefon etablieren wird. Frazr lässt den Usern die Wahl, ob sie die Nachrichten an alle, nur an ihre Freunde, oder an eine bestimmte Person senden. Der wohl größte Unterschied ist, dass wir das erste mobile Web 2.0 Angebot sind. Wir haben frazr für das mobile Interface angepasst. Die Seite ist sehr datenarm, sprich man kann mit ca. einem MB einen Monat lang non Stop frazen. Das ist wesentlich günstiger und praktischer, als SMS zu versenden.

Klaus-Martin Meyer: Das schwierige beim Aufbau einer funktionierenden Community ist es, eine kritische Masse an Usern zu gewinnen. Wie schafft Ihr das?

Moritz Hohl: Bei Frazr geht es weniger um den Community-Gedanken, sondern mehr um eine effiziente und vielseitige Plattform für die tägliche Kommunikation im Alltag. Natürlich ist es interessant zu lesen, was andere Nutzer „frazen“, und wir hoffen, dass man dadurch auch einige neue Freunde hinzugewinnen kann. Hauptsächlich geht es aber vor allem darum mit Freunden, Familie, Kollegen, etc. täglich in Kontakt zu bleiben und sich gegenseitig auf dem Laufenden zu halten.

Klaus-Martin Meyer: Wieviel schwieriger (oder auch leichter?) wird diese Aufgabe bei frazr.fr und frazr.es sein?

Moritz Hohl: Ähnliches gilt für unsere französische bzw. spanische Version. Jeder Nutzer kann für sich bereits allein durch die Integration seines persönlichen Freundeskreises einen größtmöglichen Mehrwert aus der Nutzung der Kommunikationsplattform frazr erzielen.

Klaus-Martin Meyer: Zum Abschluß wie gewohnt unsere Standardfrage. Wo steht frazr in fünf Jahren?

Moritz Hohl: Frazr soll jetzt und zukünftig DIE „Mobile/Internet“ - Schnittstelle für eine der kostengünstigsten Varianten der mobilen Kommunikation darstellen. Mit innovativen Technologien, wie zum Beispiel GPRS, wird den Nutzern eine interessante Alternative der Kurznachrichten-Übermittlung eröffnet. In Zukunft planen wir mit weiteren Features und Kooperationen die Kommunikationsplattform Frazr noch vielfältiger und unterhaltsamer zu gestalten.

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3 Kommentare zu ““Wir ordnen Frazr unter dem Konzept „Microblogging“ ein” - Im Gespräch mit Moritz Hohl (frazr.de)”

  1. Frank sagt:

    Dass die Firma Go Hauptstraße 666. VV GmbH tatsächlich von den Gründern gegründet wurde, zweifle ich mal an. Das hört sich nämlich nach einem gekauften GmbH-Mantel an

  2. klm sagt:

    maßgeblich ist doch, wer der begründer des geschäftsmodells ist! ob man einen mantel kauft aus welchen geschwindigkeitsgründen auch immer oder ob man die gesellschaft grüdnet, ist sicher irrelevant! klm

  3. Macoholic - Notizen aus dem Leben sagt:

    […] Interessantes Interview zum Thema mit einem der Gründer. Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können. […]

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