Medical Partners Schönheitsoperationen “Medical Partners in seinen Grundzügen war eine reine Vermittlungsagentur für Schönheitsoperationen ins Ausland. Im Laufe der Zeit wurde daraus ein Informationsportal zum Thema plastische Chirurgie sowie Zahnersatz.” » Interview Blog

“Medical Partners in seinen Grundzügen war eine reine Vermittlungsagentur für Schönheitsoperationen ins Ausland. Im Laufe der Zeit wurde daraus ein Informationsportal zum Thema plastische Chirurgie sowie Zahnersatz.”

Klaus-Martin Meyer: Du bist der Geschäftsführer von medical-partners.de. Erklär und doch bitte das Geschäftsmodell Deiner Firma.

Markus: Medical Partners in seinen Grundzügen war eine reine Vermittlungsagentur für Schönheitsoperationen ins Ausland. Im Laufe der Zeit wurde daraus ein Informationsportal zum Thema plastische Chirurgie sowie Zahnersatz. Hierbei fokussieren wir uns auf etablierte Fachärzte in Osteuropa, die international qualifiziert und ausgebildet sind. Wir möchten nicht nur, dass unsere Kunden viel sparen, sondern dass sie gleichfalls erstklassige Ergebnnisse erwarten können.

Klaus-Martin Meyer: Im Internet oder an der Börse ist die Arbitrage ein bekanntes Phänomen. Wie verbreitet ist das Phänomen bereits in der Medizin?

Markus: Gerade mit der Entwicklung und Integration Europas schreitet dieses Phänomen schnell voran. Je mehr wir uns als Europäer sehen, desto vertrauter und näher kommen uns auch unsere europäischen Nachbarn vor. Das nimmt den Kunden Angst und die Distanz, was in dieser Branche ganz normal ist. In einer sich immer mehr globaler ausrichtenden Welt ist es ganz normal, dass Produkte und Dienstleistungen irgendwo günstiger und gleichzeitig von gleicher Güte hergestellt oder angeboten werden. Angebot und Nachfrage müssen nur seriös zusammengeführt werden. Ich denke, dass sich dies nahtlos auf  medizinische Dienstleistungen übertragen lässt. Es fängt an mit Zahnersatz, geht weiter mit Schönheitsoperationen und hört auf bei Haartransplantationen oder Augenlaser.

Klaus-Martin Meyer: Gibt es auch Vorbehalte der Kunden? Wenn ja, so gibt es die meisten Bedenken?

Markus: Natürlich gibt es Vorbehalte, denn es gibt immer wieder reissende Reportagen und Berichte im Fernsehen oder im Internet wo vor dem Ausland gewarnt wird. Wir nennen dies immer Protektionismus der heimischen Industrie. Wer diese Meldungen finanziert, sollte klar sein. Und es ist nichtmal zu verübeln, denn man versucht sich mit allen Mitteln gegen die Konkurrenz zu wehren. Es gibt überall auf der Welt gute und schlechte Ärzte, Profis und Pfuscher. Wenn die deutschen plastischen Chirurgen so überragend wären, würden alle Patienten aus Europa nach Deutschland kommen, dies ist defacto nicht so. Wichtig ist, dass man genau diese Qualitätsunterschiede selektiert. Dies macht Medical Partners.

Klaus-Martin Meyer: Wie wichtig ist der touristische Faktor. Erst eine Krone machen lassen und dann die Kapaten in Rumänien genießen. Gibt es soetwas?

Markus: Bei einer Krone würde ich jedem Kunden abraten ins Ausland zu fahren. Das loht sich einfach nicht. Richtig sparen kann man bei Zahnimplantaten und größeren Behandlungen. Wir konnten einem Kunden bei einer Vollsanierung satte 15.000 € im Vergleich zu Deutschland sparen bei gleicher Verwendung des Materials. Zum touristischen Faktor kann man sagen, dass dieser eher untergeordnet ist. Die Patienten haben einfach mit ihrem Körper zu tun und fühlen sich schwach nach einer Vollnarkose. Da ist an Ausflüge oder Besichtigungen nicht zu denken. Vereinzelt gibt es das allerdings schon. Gerne schauen sich Kunden am tag vor einem Eingriff Prag oder Cluj an.

Klaus-Martin Meyer: Wie wird sich der internationale Markt für medizinische Eingriffe im Allgemeinen und der für medical-partners.de im Besonderen in der Zukunft entwickeln?

Markus: Ich denke, dass der Markt für medizinische Dienstleistungen nach wievor stark bleiben wird. Deutschland wird aufgrund des maroden Gesundheitssystem, den verkrusteten Strukturen und den hogen Steuern und Abgaben die Preise hoch lassen müssen. Die Menschen müssen weiterhin sparen und gehen daher auch gerne mal ins Ausland wenn die Qualität stimmt. Gerade jetzt wo neue Länder wie Rumänien in den Markt kommen, kann zusätzlicher Preisdruck entstehen.

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