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“raumobil ist ein neues Internetportal für Privatlogistik bzw. Sociallogistics” - Im Gespräch mit Oliver Wolf

interview-blog.de: Herr Wolf, Sie sind der Geschäftsführer der Firma raumobil GmbH. Können Sie sich und Ihre Firma kurz vorstellen?

Oliver Wolf: raumobil ist ein neues Internetportal für Privatlogistik bzw. Sociallogistics, wie wir es nennen. raumobil vermittelt Fahrten, Transporte und Räume aller Art. Das ist im Grunde ähnlich wie ebay ein Marktplatz, jedoch beschränkt auf logistische Dienstleistungen und für das Teilen von privaten Überkapazitäten. Das fängt beim Weg zur Arbeit, den man jeden Tag alleine mit dem Auto fährt an und hört bei ungenutzten Kellerräumen auf. Auf raumobil kann man diese Kapazitäten darstellen und anderen anbieten.

interview-blog.de: Zumindest im Bereich der Mitfahrgelegenheiten gibt es bereits eine große Anzahl von Playern auf der Anbieterseite. Was machen Sie anders?

Oliver Wolf: Wir mischen professionelle Angebote und Anbieter mit dem einzelnen Angebot von unseren Pivatusern. Jeder einzelne kann also Ressourcen darstellen und einstellen. So entsteht ein Preisvergleich zwischen professionellen und nichtprofessionellen Angeboten. Ferner haben wir durch die Möglichkeit auch Dinge transportieren zu lassen einen entscheidenden USP gegenüber den “normalen” Mitfahrzentralen. Insgesamt geht es jedoch darum eine Community für das Teilen von Ressourcen aufzubauen, die es dem einzelnen möglich macht seine Möglichkeiten anderen sichtbar zu machen. Das ist nicht nur gut für den Geldbeutel sondern auch für die Umwelt.
Im Zuge der Ganzen Diskussion um den CO2 Ausstoß und den Klimawandel kommt uns daher meistens auch ein sehr entscheidender Punkt zu kurz: Eine Hauptquelle zur Einsparung von Energie ist es die Effiziens vorhandener Kapazitäten zu erhöhen in dem man vorhandene Möglichkeiten besser ausnutzt. raumobil kann hier einen Beitrag leisten.

interview-blog.de: Der Stern schreibt, Sie seien die “Leerstandsjäger”, die Wirtschaftswoche zählt Raumobil zu den interessantesten Gründungen des Landes. Sie scheinen einen bisher nicht adressierten Bedarf aufgespührt zu haben?

Oliver Wolf: Davon sind wir überzeugt. Hat man heute z.B. ein einfaches Möbelstück, dass nicht verpackt ist zu transportieren, ist es extrem schwierig eine geeignete Möglichkeit zu finden. Das Marktumfeld in dem wir uns bewegen stellt sich sehr zersplittert da. Es gibt viele Internetangebote in diesem Bereich aber keine Metaplattform die den Markt kanalisiert und dem Endanwender einen Überblick gibt. Das zusammen mit der zunehmenden Sensibilität der Leute für die Umwelt und den Klimawandel bietet gute Vorraussetzungen für unser Geschäftsmodel.

interview-blog.de:
Wie schafft es ein noch so junge Gründung, soviel mediale Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen?

Oliver Wolf: PR ist ein entscheidender Teil unserer Marketingstrategie. Für uns als junges Unternehmen mit wenig Geld ist diese Aufmerksamkeit ungeheuer wichtig. Entscheidend waren bei uns zusätzlich, die einzelnen Erfolge bei unterschiedlichen Gründerwettbewerben und unsere Finanzierung durch den High-tech Gründerfonds. Das hat immer wieder mediale Aufmerksamkeit nach sich gezogen.

interview-blog.de: Zum Abschluss stellen wir immer ein Standardfrage. Wo steht raumobil in fünf Jahren?

Oliver Wolf: Wir sehen raumobil in fünf Jahren auf europäischer Ebene als führendes Angebot für den Bereich von logistischen Dienstleitungen für Endanwender bzw. als erste Community für Privatlogistik im Internet.

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2 Kommentare zu ““raumobil ist ein neues Internetportal für Privatlogistik bzw. Sociallogistics” - Im Gespräch mit Oliver Wolf”

  1. Dirk Kögler sagt:

    Eine gute Geschäftsidee wie ich finde. Ich nutze diese Art der “Laderaum-Teilung” selbst bereits über die Mitschickzentrale.de und werde mich wohl auch bei Raumobil umsehen!

  2. Bernhard sagt:

    Ich glaube nicht an die Idee. Ich kann nahezu alles für wenig Geld zuverlässig von A nach B versenden, auch große Gegenstände. Das kann sich doch weder für Fahrer noch für den Mitfahrer lohnen. Nicht zu unterschätzen ist auch der zeitliche Aufwand. Sowas funktioniert wenn dann nur im B-to-B Bereich. Zudem stellt sich mir die Frage wie sich das Projekt denn finanzieren will?

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