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Interview mit Volker Malik über seine AG, die mit “alten Aktien” handelt

interview-blog.de: Volker, vor mehr als sieben Jahren habe ich Dich schon einmal interviewt. Seitdem hat sich doch bestimmt einiges getan?

Volker Malik: In der Tat. Kurz gesagt: Mein Geschäft ist gewachsen.

interview-blog.de: Das freut mich zu hören. Magst Du etwas mehr ins Detail gehen?

Volker Malik: Gerne. Da wäre zunächst das, was man neudeutsch so gerne als „Networking“ bezeichnet. Es ist letztlich nichts anderes als die Steigerung von Präsenz und Aufmerksamkeit, verbunden mit einem immerwährenden Service-Gedanken. Dies sowohl online als auch außerhalb des Internets – da gerade in einem Sammlermarkt beides ineinandergreift. Zudem hat sich dann natürlich auch die Angebotspalette verbreitert, was sich in Summe auch im Umsatz bemerkbar macht.

interview-blog.de: Ich habe gesehen, Du firmierst als AG. Wie kommt das? Und ist das nicht eher ungewöhnlich?

Volker Malik: Ab einer bestimmten Größe ist eine Kapitalgesellschaft quasi „unausweichlich“. Auch ist der Unterschied zwischen GmbH und AG oft so groß nicht. Was liegt also näher, wenn ein Händler „alter Aktien“ sein Geschäft auch im Rahmen einer Aktiengesellschaft betreibt …

interview-blog.de: Gibt es denn dann auch schon Aktien Deiner AG?

Volker Malik: Wenn Du effektive Aktien in Papierform meinst: Nein, bisher noch nicht. Ggf. ändert sich das zukünftig – allerdings ist das leider auch mit einem nicht zu unterschätzenden administrativen Aufwand verbunden.

interview-blog.de: Angenommen, ich wollte mich an Deiner AG beteiligen – ginge das dann gar nicht?

Volker Malik: Generell ginge das natürlich schon, auch ohne effektive Aktien. Es gibt neben mir ja auch bereits eine gute Handvoll externer Aktionäre. Ob und wann es jedoch eine weitere Kapitalerhöhung gibt, steht noch nicht fest. Eine solche ist ja sowohl vom Interesse potentieller Investoren als auch von den Notwendigkeiten des Unternehmens abhängig.

interview-blog.de: Gut, kehren wir also zurück zu Deinen konkreten Planungen: Was wird sich bei Dir in nächster Zeit tun?

Volker Malik: Aktuelles Projekt ist eine Auktion, die am 19.07.2014 stattfinden wird. An diesem Tag veranstaltet das Erste Deutsche Historic-Actien-Museum (EDHAM) im badischen Kürnbach seinen alljährlichen „Tag der offen Tür“. Ein schöner Rahmen für eine kleine, aber feine Auktion. Das entsprechende Label heißt Scriposale – im Großen und Ganzen versteht sich das als Marktplatz für Historische Wertpapiere.

interview-blog.de: Scripovest, Scriposale – gibt’s denn da noch mehr?

Volker Malik: Du hast richtig kombiniert: Es gibt in der Tat noch weitere Marken. Scripotrust ist zum Beispiel ein Service zur Authentifizierung Historischer Wertpapiere. Und Scripozine ist das jüngste Projekt. Hierbei handelt es sich um ein Kundenmagazin, welches ich in Kooperation mit einem Kollegen veröffentliche.

interview-blog.de: Ich sehe, Volker, es scheint Dir nicht langweilig zu werden. Ich bin sehr gespannt, wie die Entwicklung weitergeht. Das nächste Interview folgt bestimmt.

Volker Malik: Gerne. Vielleicht auch schon vor 2021 …

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