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“Ich zolle den Mitarbeitern höchsten Respekt” - Im Gespräch mit Torsten Ahlers (AOL Deutschland Medien GmbH)

interview-blog.de: Herr Ahlers, Sie sind der Chef der AOL Deutschland Medien GmbH. Können Sie sich und Ihre junge/alte Firma kurz vorstellen?

Torsten Ahlers:
Über AOL spreche ich lieber als über mich selbst. Eine kurze Vita finden Sie hier. Und in meinem Blog www.ahlers-blog.de steht auch schon einiges.
Zu unserer jungen/alten Firma: Nach dem Verkauf des Zugangsgeschäfts an HanseNet können wir nun 100 Prozent unserer Ressourcen und finanziellen Mittel dafür einsetzen, das Portalgeschäft (www.aol.de) voranzutreiben. Und da haben wir große Ziele. Im vergangenen Jahr ist der Online-Werbemarkt um 45 Prozent gestiegen - davon wollen wir profitieren!

interview-blog.de:
Es gab Zeiten, da war der Zugang und Content untrennbar mit AOL verbunden. Es soll noch vor ein paar Jahren AOL-User gegeben haben, die dachten die AOL-eigenen Seiten seien “das Internet”. Erleben Ihre Mitarbeiter und Kunden gerade einen Kulturschock?

Torsten Ahlers: Ich zolle den Mitarbeitern höchsten Respekt. Wir stecken gerade in einem großen Umbruch, der natürlich nicht für jeden nur großartig ist. Über 1000 Mitarbeiter von AOL sind mit dem Verkauf unseres Access-Bereichs zu Hansenet (www.hansenet.de) gewechselt und auch auf die Kollegen im Audience-Bereich werden viele Veränderungen zukommen. Ich begreife diesen Prozess als Chance, um uns im harten Portalmarkt als führendes Unternehmen zu positionieren. Für unsere Kunden gibt es nach dem Verkauf der Zugangssparte nur Vorteile: Sie erhalten den gewohnten, qualitativ hochwertigen Content von AOL, profitieren aber von dem technischen Knowhow unseres Partners HanseNet, der ihnen von der Telefonie über den Internetzugang bis zum TV-Anschluss alle Kommunikationskanäle anbieten kann.

interview-blog.de: Was fällt Ihnen ganz spontan zu der Firma Tradedoubler ein?

Torsten Ahlers: Vielversprechende Geschäfte :-)

interview-blog.de: Sie bloggen seit kurzen unter der Adresse www.ahlers-blog.de. Sie bloggen dabei unter Ihrem eigenen Namen. Inhaltlich scheint es sich aber um ein Corporate-Blog zu handeln. Wie paßt das zusammen?

Torsten Ahlers: Ich bin Geschäftsführer eines Medienunternehmens, gleichzeitig eingebunden in einen weltweit agierenden, börsennotierten Konzern. Hier verbringe ich die meiste Zeit des Tages. Mein Blog kann keine reine Privatangelegenheit sein. Ich blogge immer auch für, über und im Interesse von AOL.

interview-blog.de:
Unter der Überschrift “Von der Rolle” verweisen Sie auf ein Segelblog. In welche Richtung wird Ihr Blog in den nächsten fünf Jahren segeln und über welche spannenden Entwicklungen werde Sie dabei berichten können. Sie dürfen bei Ihrer Antwort ruhig ein wenig “Wünsch-Dir-was” spielen!

Torsten Ahlers:
Ich blogge nicht um des Bloggens willen. Wenn ich feststelle, dass ich keinen Gewinn mehr aus dem Bloggen ziehe, dann werde ich das nicht mehr machen. Gehen wir aber davon aus, dass ich in 5 Jahren diesen Blog noch betreibe: Hauptthema wird dann sein, dass wir mit AOL bei der Weitreichen- und Werbeerlös-Regatta hart am Wind segeln. Ein weiterer Schwerpunkt: Medienkonvergenz - wie werden verschiedene Kommunikationskanäle miteinander verschmolzen? Wie verankern sich Online-Anwendungen immer mehr im Alltagsleben? Aber ehrlich gesagt brennen mir derzeit zu akute Aufgaben unter den Nägeln, als hier jetzt noch weiter die “ferne” Zukunft auszumalen. Auch, wenn das Orakeln spannend ist.

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