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“Ich werde den Markt auf jeden Fall weiter beobachten und bei Bedarf entsprechende Portale realisieren.” - Im Gespräch mit Herrn Grote zum Thema Studium

Interview-blog.de: Herr Grote, Sie betreiben diverse Webseiten rund um das Thema „Studium“. Wie kommt man auf solch ein Thema, zudem es ja sicher ein Flut von Webseiten gibt?

Herr Grote: Ich habe selber in der Studienberatung gearbeitet und in den Gesprächen mit Studieninteressenten immer wieder erfahren, wie wenig junge Leute über ihren Wunsch-Studiengang wissen. Da interessieren sich Jugendliche für den Studiengang Eventmanagement, nur weil sie in der Abiturszeit mal die Abiparty organisiert haben und sich jetzt vorstellen, dass sie den Rest ihres Lebens tolle Partys schmeissen. Das sind natürlich die falschen Erwartungen, mit denen diese Leute an ihr Studium herangehen.

Mit meinen Webportalen, die sich jeweils mit einem bestimmten Studiengang befassen, möchte ich den Studieninteressenten einen bestmöglichen Einblick in ihr Wunschstudium geben. Dazu gibt es umfangreiche Erläuterungen, was der Studiengang überhaupt bedeutet, was er für Inhalte hat und in welchen Branchen man danach arbeiten kann. Zudem kann man aus erster Hand Erfahrungsberichte von Studierenden verschiedener Hochschulen lesen und sich so ei nwirklich gutes Bild der Studienbedingungen machen. Hauptbestandteil der Webseiten ist dann natürlich die große Datenbank, in der jeweils alle Hochschulen aufgelistet sind, die den jeweiligen Studiengang anbieten. Dass der Bedarf nach solchen Studienpotralen groß ist, sehe ich an den zahlreichen positiven Mails.

Interview-blog.de: Angesichts der Wirtschaftskrise zögern sicher einige Schulabgänger ein Studium zu beginnen. Der eine oder andere Student, der vor dem Abschluss steht, zögert diesen möglicherweise heraus. Was ist aktuell aus Ihrer Sicht die richtige Strategie?

Herr Grote: Ein Studium ist aus meiner Sicht fast immer die richtige Wahl. Natürlich gibt es auch bestimmte Typen, für die eine Ausbildung besser ist, weil sie mit den Selbstlernphasen im Stuidum nicht zurückkommen. Ansonsten aber hat ein Akademiker auf dem Arbeitsmarkt meist die besseren Chancen. Die Arbeitslosenquote unter Akademikern ist mit die niedrigste in Deutschland und in Zukunft wird es durch den demografischen Wandel eine immer größere Nachfrage nach fundiert ausgebildeten jungen Menschen geben. Wer dennoch nicht ganz auf die praktische ausbildung verzichten will, kann ja ein duales Stuidum absolvieren.

Interview-blog.de: Ist vielleicht auch die stärkere Spezialisierung des Studiums eine gute Idee? Sie beschäftigen sich auch mit dem Studium des Sportmanagements?

Herr Grote: Zunächst einmal sollte man sich bei der Studienwahl nicht von einem Ziel wie “Ich will später 250.000 Euro im Jahr verdienen - welches Studium muss ich dafür machen?” leiten lassen. Das ist der falsche Gedanke. Man sollte das Studium wählen, zu dessen Inhalten man schon zu Abizeiten die größten Bezüge hatte und was einem auch in der Freizeit Spaß macht. Das sind gute Voraussetzungen. Wer sich zum Beispiel schon lange im Sportbereich engagiert, selber sportlich ist und später auch in dem Bereich arbeiten möchte, für den ist sicherlich ein Studium im Bereich Sport, z.B. Sportmanagement oder als Sportlehrer, das richtige. Hierüber informiert meine Seite www.sportmanagement-studieren.de, die u.a. die Unterschiede zwischen den Sportstudiengängen aufführt.

Interview-Blog.de: Über welche Themen in bezug auf das Studium, werden Sie in fünf Jahren berichten?

Herr Grote: Es kommen immer wieder neue interessante Studiengänge dazu. Als Beispiel kann man den Studiengang Wirtschaftspsychologie nehmen. Vor 5 Jahren war dieses Fachgebiet noch quasi unbekannt, heute bieten es zahlreiche Hochschulen an. Und die Nachfrage steigt. Wer weiß also, zu welchen Angeboten Studieninteressenten in fünf Jahren Informationen benötigen. Ich werde den Markt auf jeden Fall weiter beobachten und bei Bedarf entsprechende Portale realisieren.

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