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Geburtstagsinterview III: “Die Idee des reinen Warentausches im Internet ist gewiss nichts Neues, die Umsetzung jedoch schon.” - Im Gespräch mit Paul Piper (cumonian.com)

Klaus-Martin Meyer: Paul, Du bist vor wenigen Tagen mit einer Tauschplattform online gegangen. Wodurch glaubst du dich zu Zeiten von eBay und HitFlip von der Konkurrenz abheben zu können?

Paul Piper: Die Idee des reinen Warentausches im Internet ist gewiss nichts Neues, die Umsetzung jedoch schon. Im Gegensatz zu den bestehenden Systemen kann man auf www.cumonian.com komplett frei Verhandeln und auch Tausch- und Kaufgeschäfte beliebig miteinander verknüpfen. Das heißt, dass Waren auch nicht immer nur gegen Waren getauscht werden, sondern auch in Kombination mit Geld gehandelt werden können. Ich komme daher mittlerweile auch von dem Gedanken weg Cumonian als Tauschplattform zu bezeichnen, Basar trifft es wohl eher.
Die Nutzung der Plattform bleibt dabei in weiten Teilen kostenlos. Eine Gebühr wird lediglich bei Kaufgeschäften fällig und muss auch nur vom Geldempfänger entrichtet werden. Ein Verkäufer von Waren finanziert somit das kostenlose Tauschgeschäft der anderen. Von unseren niedrigen Gebühren, sowie dem kostenlosen Einstellen der Waren profitiert aber auch der Warenverkäufer – gezahlt wird erst, wenn auch Geld eingenommen wird.

Klaus-Martin Meyer: Wen siehst Du für die Nutzung als zentrale Zielgruppe?

Paul Piper: Ich denke, dass sowohl Studenten, als auch Sammler besonders von der Plattform profitieren. Studenten profitieren von der Möglichkeit kostengünstig an Waren und Bücher zu kommen und ihren eigenen Plunder loszuwerden. Sammlern hingegen dürften die starken Kommunikationsmöglichkeiten gefallen. So können beispielsweise Gruppen angelegt werden, die den Fokus auf eine Warenkategorie gerichtet haben, und über die sich Sammler mühelos organisieren können.

Klaus-Martin Meyer: Du betreibst die Plattform vollkommen allein. Ist es realistisch zu sagen, dass die Arbeit von einer einzelnen Person gemeistert werden kann?

Paul Piper: Ich habe in der Tat das Glück vieles selbstständig umsetzen zu können, allein bin ich dennoch nicht. Viel Unterstützung erhalte ich von Freunden aus den verschiedensten Wirtschaftsbereichen, sowie meiner ehemaligen Universität, der European Business School. Zeitgleich bin ich sehr darum bemüht, die Community über das Forum und den Blog mit in den Aufbau einzubinden. Von dieser erhalte ich täglich nützliche Vorschläge die mir helfen die Plattform weiter zu verbessern.

Klaus-Martin Meyer: In der Wirtschaft ist es zumindest unüblich alles selbstständig umsetzen zu können. Woher nimmst du dein Talent?

Paul Piper: Ich sehe mich als Generalist. Ich kenne viele Leute, die besser Programmieren, Designen, Managen oder Vermarkten können. Mein Talent besteht daher darin, vieles zwar zunächst nur mäßig, aber mit viel Anstrengung dennoch zufriedenstellend umsetzen zu können. Meine breit gefächerten Interessen helfen mir dabei. So programmiere ich bereits seit Jahren Handyspiele, designe Webseiten und drehe mit Freunden in meiner Freizeit Filme.
Aber auch meiner akademischen Ausbildung verdanke ich viel. Die Grundlagen guten Managements habe ich an der European Business School erlernt und in meinem Auslandsstudium an der San Francisco State University zeigte mir ein Google-Manager den Schlüssel zu effizienter Webentwicklung.

Klaus-Martin Meyer: Abschließende Frage: Wo siehst du Cumonian in 5 Jahren?

Paul Piper: Wenn die jetzige rasante Entwicklung weiterhin anhält sicherlich als eine ernst zu nehmende Konkurrenz zu eBay und Co.

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