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“Erlaubt ist alles, so lange man es in Platz 1, 2 und 3 ausdrückt” - Im Gespräch mit Kristin Schröder (Rankaholics.de)

Klaus-Martin Meyer: Frau Schröder, Sie sind Portal-Managerin bei Rankaholics.de. Könnten Sie sich und das Motto “Wir listen die Welt” etwas näher vorstellen?

Kristin Schröder: Unser Team gehört zur Unique Relations GmbH, einer Print- und Online-Redaktion aus Berlin Mitte. Wir sind auf Internetportale spezialisiert, betreuen ein Nachrichtenportal und haben zwei weitere Portale entwickelt – eines davon ist Rankaholics.de.
Zu unserem Motto „Wir listen die Welt“: Bei uns steht das Ranking im Fokus. Das heißt: Erlaubt ist alles, so lange man es in Platz 1, 2 und 3 ausdrückt. Wir liefern die Form, unsere User – die Rankaholics – die Inhalte. Also: Hauptsache Ranking.

Klaus-Martin Meyer: Wie kam es zu der Idee Rankaholics.de zu starten?

Kristin Schröder: Wir sind Online-Redakteure. Anhand unserer Klickstatistiken haben wir festgestellt, dass auf unseren Portalen Rankings viel öfter angeklickt werden als normale Nachrichten. Auch Zeitschriften werben auf ihren Covers oft mit Rankings. Wir dachten uns: An Rankings muss was dran sein – da muss es auch einen Bedarf für ein Ranking-Portal geben. Also: Machen wir doch ein Portal rund um Rankings. Und: Lassen wir uns und unsere User zu Rankaholics werden!

Klaus-Martin Meyer: Bis jetzt ist auf Ihrer Webseite noch keine Werbung oder dergleichen zu sehen. Was ist Ihr Geschäftsmodell?

Kristin Schröder: „Sie haben recht: Derzeit finanziert sich Rankaholics noch nicht selbst. Folgendes ist geplant: Neben klassischer Bannerwerbung bzw. Content Ads setzen wir auf Vermarktung von Subchannels, auf Business-Pakete, Premium-User-Modelle und den Verkauf unseres Contents.
1. Vermarktung von Subchannels: Wir bieten Rankings aus allen Themenbereichen an, die in Rubriken (demnächst in Tags) unterteilt sind. Unternehmen können Rubriken bzw. Tags mieten und eigene Rankings einstellen, Unternehmens-Abstimmungen starten und Rankings rund um ihr Unternehmen online stellen.
2. Zu den Businesspaketen: Da auf unserer Website selbständig Abstimmungen erstellt werden können, bieten wir Unternehmen an, zielgruppengerichtete Abstimmungen zu starten, bei der die User aufgefordert werden, Anregungen zu geben und Produkte zu testen. Wir stellen damit ein Marktforschungsinstrument für Unternehmen zur Verfügung, das effektiver, wertvoller und vor allem kostengünstiger ist als klassische Instrumente der Datenerfassung.
3. Zu den Premium-Modellen: Es wird User geben, denen auf Rankaholics.de Features zur Verfügung gestellt werden, für die ein Mitgliedsbeitrag zu entrichten ist. Welche Features das sein werden, wird derzeit noch nicht verraten.
4. Eine unserer Dienstleistungen im Informationsbereich ist die Veröffentlichung und Erläuterung von Rankings und deren einzelnen Positionen. Jeder User, ob registriert oder nicht, erhält auf Rankaholics.de konkrete, korrekte, kurze und klare Informationen zu Rankings und einzelnen Positionen, die aus der Feder der Redakteure der Unique Relations GmbH stammen. Diese Informationen werden wir an den Mann bringen.

Klaus-Martin Meyer: Auf Ihrer Plattform scheint schon einiges los zu sein. Wie locken Sie die User auf Rankaholics.de?

Kristin Schröder: Wir werden sehr gut bei Google gefunden. Außerdem haben wir Features installiert, mit denen User andere User auf Rankaholics holen, z.B. Freunde einladen und Ranking versenden. Außerdem haben wir ein Blog installiert: Darüber kommen viele Leute zu Rankaholics. Über unsere Kooperationspartner kommen ebenfalls potentielle Rankaholics zu uns. Viele User kommen auch einfach über Empfehlungen von anderen Rankaholics – das macht uns besonders stolz und deshalb entwickeln wir ständig neue Features.
Bei uns kann man jetzt schon viel machen: Rankings erstellen, abstimmen lassen, Profil aufbauen, mit anderen Rankaholics kommunizieren, Freunde finden und ähnliche Leute.
Das reicht uns aber noch nicht: Wir wollen unsere User viel stärker in das einbinden: User sollen selbst Rankings aus den Medien sammeln und später selbst einstellen können. Sie sollen Rankings selbst erläutern und mit Links versehen. Sie sollen Rankings und User-Erläuterungen bewerten. Sie sollen uns Tipps geben, was wir besser machen können. Kurz: Sie sollen das Portal wachsen lassen und gestalten. Ohne unsere User bieten wir nur redaktionelle Dienstleistung. Mit unseren Usern sind wir ein echtes Ranking-Portal.

Klaus-Martin Meyer: Zum Abschluß unsere gewohnte Standardfrage. Wo steht Rankaholics.de in fünf Jahren?

Kristin Schröder: Rankaholics ist bereits jetzt das größte, von Usern generierte Ranking-Portal im deutschen Raum. In fünf Jahren werden wir ein fest etabliertes und erfolgreiches Portal sein, auf dem sich Rankaholics tummeln – rund um Rankings. Rankaholics ist dann eine Marke: Wer an Rankings denkt, der denkt an Rankaholics.

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5 Kommentare zu ““Erlaubt ist alles, so lange man es in Platz 1, 2 und 3 ausdrückt” - Im Gespräch mit Kristin Schröder (Rankaholics.de)”

  1. » Konkurrenz belebt das Geschäft... - Blog.Top10-Charts.com sagt:

    […] Rankaholics.de Wie der gut gewählte Domain-Name schon erahnen läßt geht es hier ganz allgemein um Rankings, sprich nicht nur um die Top10. So kann man auf dem Portal auch viele Listen finden in denen nur fünf Platzierungen enthalten sind, aber auch Listen mit mehr als 30 Platzierungen. Des Weiteren liegt bei Rankaholics ein großer Augenmerk auf dem im “Web2.0″ so beliebten User Generated Content, persönliche Listen die durch Mitglieder des Portals erstellt werden. (Interview mit Portal-Managerin Kristin Schröder) […]

  2. www.best-practice-business.de/blog » Revenuemodell von Rankaholics sagt:

    […] Da ich gegenüber vielen Web 2.0-Angeboten eher skeptisch gegenüber stehe (sie kommen und gehen) und es mittlerweile schon viele andere Blogs gibt, die täglich über die Szene berichten, halte ich mich mit Berichterstattung zum Thema eher zurück. Es gibt auch so viele andere pfiffige Geschäftsideen, über die aus meiner Sicht viel zu wenig berichtet wird. Denen biete ich hier gerne ein Plattform. Trotzdem will ich natürlich die Web 2.0-Welt hier nicht ganz ausklammern und berichte heute über rankahalics.de. Es handelt sich hier um ein Ranking- und Umfrageportal, an dem sich alle beteiligen können und sich die User natürlich auch gegenseitig vernetzen können (ob das jetzt Sinn macht oder auch nicht). Spannend finde ich, dass Kirstin Schröder im Interview-Blog offen über das Revenuekonzept berichtet und genau deshalb schreibe ich hier gerne über rankaholics. Folgende Einnahmequellen sollen angezapft werden: […]

  3. Rankaholics-Blog » Die Welt, unser Webentwickler sagt:

    […] Kristin, Portalmanagerin von Rankaholics.de, hat Interview Blog einen Einblick in unsere Ideen zu Geschäftsstrategie und Marketing gegeben. Ein Satz darin finde ich auf die momentane Situation des Portals besonders passend: Mit unseren Usern sind wir ein echtes Ranking-Portal. […]

  4. bernetblog.ch » Blog Archiv » Der Mensch als Sammler: Rankaholics und Shortlist sagt:

    […] Gemäss Impressum steht hinter diesem Angebot die unique relations. Schade, dass nicht gleich hier klar wird, was denn unique relations überhaupt ist. Ein paar Suchrecherchen weiter weiss man, dass es sich dabei um eine Print- und Online-Redaktion aus Berlin handelt. Mehr über das Business-Modell und die Absichten zeigt das Gespräch vom 26. Juli mit der Rankaholics-Portal Managerin auf dem Interview-Blog. […]

  5. Sebastian sagt:

    Mittlerweile wird das Thema “Rankings” ja immer heißer. Auch andere machen’s. Und das sogar noch besser. Gerade im Bereich “user-generated” liegen andere Ranking-Portale weiter vorne.

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