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“Einen Partner gewonnen, der langfristig weiterbringt” - Im Gespräch mit Claudia Helming (Dawanda)

interview-blog.de: Frau Helming, am 6. November 2006 führten wir ein erstes Interview mit Michael Pütz. Was ist seitdem bei Dawanda passiert?

Claudia Helming: Anfang November war DaWanda noch Closed Beta. Anfang Dezember haben wir dann offiziell gelauncht. Zwischenzeitlich ist DaWanda natürlich gewachsen, mittlerweile gibt es über 400 Shops mit über 2.500 Produkten zu entdecken, es wird mehr und mehr auf DaWanda gekauft, Mitglieder lernen sich kennen, bieten die ersten gemeinsam angefertigten Produkte an und unterstützen sich gegenseitig beim Vertrieb. Die Plattform selbst ist technisch reifer geworden, wir haben viel vom Feedback der User umgesetzt. Und Ende Januar haben wir die Plattform Sozeug.net von Spreadshirt übernommen.

interview-blog.de: Am 31. Januar haben Sie über Ihr Blog bekannt gegeben, dass Sie Sozeug übernehmen. Ist der Markt für Selbstgemachtes zu klein für zwei Player? Zudem ist natürlich von besonderem Interesse für unsere Leser, ob vor der Übernahme eine Friedenspfeife mit Lukasz Gadowski geraucht werden mußte? (siehe http://www.gruenderszene.de/?p=85)

Claudia Helming: Die Konkurrenzsituation auf dem Markt ist sicherlich noch überschaubar und beide Plattformen sind noch sehr jung. Der Markt für Selbstgemachtes ist sicherlich kein kleiner Markt, wenn man bedenkt, dass 15 Mio. Deutsche gerne basteln, nähen, stricken, etc. Für uns war aber ausschlaggebend, dass wir im Zuge der Übernahme von Sozeug gleichzeitig einen Partner für DaWanda gewonnen haben, der uns auch langfristig weiterbringt. Spreadshirt ist eines der ersten Social Commerce Unternehmen überhaupt, dabei sehr erfolgreich und das nicht nur in Deutschland sondern international. Da wir planen, DaWanda bald auch in anderen Ländern zu starten, ist alleine das Netzwerk von Spreadshirt in diesen Ländern für uns ein enormer Zugewinn.
Wir haben Lukasz einige Wochen nach dem Beitrag in der Gründerszene mal auf eine Tasse Kakao – Schokolade macht glücklich – getroffen und dabei das gefühlte „Abwerbungsproblem“ so zu sagen ein für alle mal gelöst ;-)

interview-blog.de: Uns würde interessieren, wie ein typischer Arbeitstag bei Dawanda aussieht?

Claudia Helming: Der ist dank der Tatsache, dass DaWanda ja ein sehr kleines Team ist, äußerst abwechslungsreich. Die Aufgaben verteilen sich auf 2,5 Leute, so dass es eine strikte Trennung der Arbeitsbereiche abgesehen von der technischen Entwicklung ohnehin kaum gibt. Das einzige, was wir alle jeden Tag machen, ist die Betreuung und Kommunikation mit unseren Nutzern.

interview-blog.de: Man ließt immer wieder, wie sich Menschen mit Hilfe von eBay selbständig machen. Gibt es schon ähnliche Erfolgsstorys bei Dawanda?

Claudia Helming: Dazu ist es leider noch etwas zu früh. Wie bei Ebay auch sind die meisten Anbieter bereits ohnehin selbständig oder betreiben ihr Handwerk nebenberuflich. Vielleicht gibt’s ja eine solche Erfolgsstory beim nächsten Interview ;-)

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Ein Kommentar zu ““Einen Partner gewonnen, der langfristig weiterbringt” - Im Gespräch mit Claudia Helming (Dawanda)”

  1. Liste mit Interviews der Deutschen Gründerszene von A-Z | Thinkomat - Die Ideenentwicklungsmaschine sagt:

    […] Interview 2 im Interview Blog […]

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