Christian Boris Schmidt Ecato “Also haben wir ein faires Modell geschaffen, dass die Entwickler am Umsatz beteiligt, ohne den Verdienst der Websitebetreiber zu schmälern.” - Christian Boris Schmidt zur Shopping-API von Ecato » Interview Blog

“Also haben wir ein faires Modell geschaffen, dass die Entwickler am Umsatz beteiligt, ohne den Verdienst der Websitebetreiber zu schmälern.” - Christian Boris Schmidt zur Shopping-API von Ecato

Klaus-Martin Meyer: Christian, Ecato hat kürzlich zu einem Wettbewerb aufgerufen ein Shopping-Api Plugin für Wordpress zu entwickeln. Wie kam es zu der Idee und war diese erfolgreich?

Christian Boris Schmidt: Genau, kurz vor Weihnachten hatten wir einen Entwicklerwettbewerb gestartet mit dem wir unsere neue Shopping-API und den damit verbundenen “Application-Store” bekannt machen wollten. Die Entwickler von Anwendungen, die auf unsere Schnittstelle zurückgreifen, erhalten dauerhaft automatisch fünf Prozent der Verdienste, die Andere darüber erzielen. Unser Entwicklerprogramm eignet sich also besonders für die Bereitstellung von Plugins oder Modulen für beliebte Blog- oder Content-Management-Systeme (CMS). Wordpress steht da mit ganz oben auf der Liste. Insofern haben wir die Umsetzung von Plugins dafür konkret mit dem Wettbewerb gefördert. Unser Ziel haben wir damit erreicht. Websitebetreiber können nun aus mehreren Wordpress-Plugins für Ecato wählen und die Möglichkeiten unserer Shopping-API haben sich mittlerweile ganz gut herumgesprochen.

Klaus-Martin Meyer: Tesco bietet im UK eine API an, damit Entwickler z.B. Shoppinglösungen für jedes beliebige mobile Engerät entwickeln können. Tesco macht dieses Angebot, weil man sich nicht um alles kümmern will oder kann. Geht Euer API-Ansatz in eine ähnliche Richtung?

Christian Boris Schmidt: Ja, wir wollen und müssen uns auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren. Durch das Entwicklerprogramm erhalten wir nicht nur zusätzliche freie Ressourcen, sondern es können auch neue kreative Ideen eingebracht werden. Für uns stand jedoch von Anfang an fest, dass wir weder die Entwickler, noch die Websitebetreiber benachteiligen wollen. Also haben wir ein faires Modell geschaffen, dass die Entwickler am Umsatz beteiligt, ohne den Verdienst der Websitebetreiber zu schmälern. Die Klickprovision der Websitebetreiber, die Anwendungen der Entwickler nutzen, bleibt also unverändert bei 0,10 EUR.

Klaus-Martin Meyer: Wird es in Zukunft weitere Wettbewerbe geben. Sind vielleicht schon konkrete Ideen da?

Christian Boris Schmidt: Es ist denkbar, dass wir regelmäßig Entwicklerwettbewerbe durchführen, um die Umsetzung von Anwendungen gezielt zu fördern. Dabei sind weitere CMS oder auch mobile Anwendungen denkbar. Einen konkreten Plan haben wir jedoch noch nicht. Der erste Wettbewerb liegt ja gerade erst ein paar Tage zurück.

Klaus-Martin Meyer: Im Moment gibt es widersprüchliche Konjunktursignale. Wie sieht die Welt aus der Ecato-Sicht aus?

Christian Boris Schmidt: Es ist weiterhin nicht einfach, aber schaffbar. Wir sind fest von unserem kooperativen Ansatz überzeugt und erleben seit der Öffnung für externe Entwickler wieder einen spürbaren Aufwind auch bei den Umsätzen. Insofern blicke ich optimistisch in die Zukunft!

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