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“Der Altersdurchschnitt des Teams liegt bei 24-27 Jahren. Sprich Jung und Kreativ.” - Im Gespräch mit Dirk Rudolf (latengo.de)

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interview-blog.de: Herr Rudolf, Sie sind der Leiter des Maketings bei Latengo.de. Können Sie kurz etwas zu Ihrer Person und auch zu Latengo.de sagen?

Dirk Rudolf: Ich bin einer von insgesamt vier Gründern des Latengo Projekts. Mein Hauptaugenmerk liegt in der Vermarktung des Portals. Ich bin bereits seit 1997 im Internet tätig, habe seinerzeit mit Ortwin Kartmann (ebenfalls Latengo Gründer) die Schüler Webseite referate.de gegründet. Neben den Gründern engagieren sich einige freie Mitarbeiter und Praktikanten an Latengo, die uns insbesondere in der Entwicklung unterstützen. Der Altersdurchschnitt des Teams liegt bei 24-27 Jahren. Sprich Jung und Kreativ.

Latengo ist entstanden durch ein Anfangsproblem. Unser Mit-Begründer Dieter hatte das Problem, dass er im Studium ein ziemlich teures Buch lesen musste, dessen Preis er nicht bereit war zu zahlen. Ihm war klar, dass andere Kommilitonen dieses Buch bereits besitzen und gelesen haben. Doch wie sollte er wissen, wer das Buch hat und wie er an ihn herantritt?

Aus dieser Anfangsproblematik hat sich dann im September vergangenen Jahres das Latengo Projekt entwickelt, dass wir Ende November gelaunched haben.

Latengo ist ein Internet Portal in dem man beliebige Inhalte speichern und anderen zur Verfügung stellen kann. Zudem kann man sehen, welche Inhalte die Freunde bei Latengo online stellen und in Tausch-, Miet- und Kaufgeschäfte einsteigen oder sich die Inhalte einfach nur bewerten oder kommentieren.. Es wird ganz einfach ersichtlich: „Welche DVDs haben meine Freunde?“, „Welche Youtube Videos lieben meine Freunde?“, usw. Zusätzlich ermöglichen die Community/Social Network Funktionen zudem den Aufbau von Freundenetzwerken. Man kann sich über „Dies und Das“ austauschen, aber auch über spezielle Inhalte, wie z.B. die letzte DVD die man gesehen hat. Auch in Gruppen kann man sich organisieren und dort gemeinsam Digitale Sammlungen anlegen und pflegen.

interview-blog.de: Im Moment sind soziale Netzwerke in aller Munde. Man denke nur an Xing und StudiVZ. Ist diese Art der Konjunktur für Sie ein Vorteil oder eine anstrengende Konkurrenzsituation?

Dirk Rudolf: Ich betrachte Xing oder StudiVZ keineswegs als Konkurrenten von Latengo. Wir haben ein ganz anderes Produkt. Bei StudiVZ oder Xing kann man andere Leute kennenlernen oder bestehende Freundschaften pflegen.

Bei Latengo stehen die Inhalte (Sammlungen) unserer Mitglieder im Vordergrund. Wir wollen unseren Mitgliedern einen Service bieten, mit dem Sie beliebige Inhalte gemeinsam mit Freunden im Internet verwalten und teilen könne. Es kommt zwar sicherlich in manchen Bereichen zu Überschneidungen der Funktionalität, der Fokus ist jedoch unterschiedlich.

interview-blog.de: Sie haben es mit Hilfe einer User generierten ToDo-Liste bereits zu einem Wikipedia-Eintrag gebracht. Wie kam es dazu und welche Erfahrungen haben Sie mit der Liste bisher gesammelt?

Dirk Rudolf:
Es ist eine Seite für unsere Mitglieder und warum sollen nicht auch unsere Mitglieder entscheiden, welche Funktionen Sie haben und wir implementieren wollen? Daher haben wir aus unserer Idee eine funktionierende Basisversion entwickelt mit Funktionen, die wir gerne haben und nutzten wollen. Da jetzt mehr und mehr „fremde“ User Latengo nutzen und nicht nur unser Umkreis war für uns gleich klar, dass auch diese ein Recht auf Mitbestimmung haben sollen.

Bereits nach wenigen Stunden hatten wir erste „Feature-Requests“ vorliegen. Ende dieser Woche wird erstmals eine Zuordnung der allgemeinen Feature-Request-Liste an die einzelnen Entwickler geschehen und erste Features umgesetzt. Welche das sind entscheiden wiederum die Nutzer durch das Voting einzelner Vorschläge.

Wie sich das weiterentwickeln wird weiß ich jetzt noch nicht. Ich kann mir vorstellen, dass es zum Renner innerhalb von Latengo wird und wir wohl gar nicht hinterherkommen werden, diese auch alle umzusetzen… ;-)

interview-blog.de:
Der Aufbau einer Plattform wie latengo ist sicher eine aufregende und interessante Aufgabe. Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

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8 Kommentare zu ““Der Altersdurchschnitt des Teams liegt bei 24-27 Jahren. Sprich Jung und Kreativ.” - Im Gespräch mit Dirk Rudolf (latengo.de)”

  1. Latengo Coffee House » Latengo im Interview beim interview-blog.de sagt:

    […] Latengo im interview-blog! […]

  2. Karl sagt:

    Hey, scheint ja ne ganz coole Sache zu sein. Vor allem wirklich zu fragen was die User wollen find ich stark.

    Mir fehlt es schon manchmal alle meine Sachen an einer Stelle zu kombinieren. Da hat man hier Photos, hier ne DVD liste, hier Links und so weiter.

    Alles an einer Stelle wäre echt stark. Also ich werds mal ausprobieren. ;)

  3. Heinz sagt:

    Ach bitte, was soll das? Jeden kram der sich web 2.0 bezeichnet kommt jetzt irgendwie in die presse.

    Ist wohl eher so, als ob die alles und nichts richtig verwalten wollen.

  4. Dirk sagt:

    @Heinz

    Hast du Latengo schon getestet um dir ein Urteil zu erlauben?

  5. Thinkomat - Die Ideenentwicklungsmaschine sagt:

    Thinkomat im Interview mit Dirk Rudolf von Latengo…

    Ich hab mir die ganze Zeit schon mal vorgenommen die Gründer von interessanten Geschäftsmodellen und Ideen zu befragen. Dabei möchte weniger den Focus auf das Modell legen, sondern mehr auf Idee, Ideenfindung und -entwicklung. Auf Latengo bin ich du…

  6. Liste mit Interviews der Deutschen Gründerszene von A-Z | Thinkomat - Die Ideenentwicklungsmaschine sagt:

    […] Interview im interview Blog […]

  7. Webszene sagt:

    Latengo … Cyworld für Deutschland?…

    Durch einen Beitrag auf Foerderland.de bin ich auf Latengo aufmerksam geworden.
    Daraufhin habe ich hier und hier und hier und hier interessantes zum kürzlich gestarteten Portal Latengo.de gelesen.
    Zwischenzeitlich wird Latengo auch von Peter Turi …

  8. Jahooda sagt:

    Web 2.0 in der (agilen) Produktentwicklung nutzen…

    Latengo ist eine deutschsprachige Community die einer ganz speziellen Frage nachgeht: Was haben meine Freunde? Dabei kann man zum Beispiel seine DVDs, Bücher, Spiele, Fotos, Hausaufgaben und so weiter online stellen und seinen Freunden Zugriff dara…

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