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“Butterzart ist die Online-Boutique für exklusive Kindermode” - Im Gespräch mit Torsten Pohl

Klaus-Martin Meyer: Torsten, du bist Gründer des Onlineshops butterzart.com. Könntest du unseren Lesern den Onlineshop bitte kurz vorstellen?

Torsten Pohl:
Butterzart ist die Online-Boutique für exklusive Kindermode, die meine Frau Nina und ich gemeinsam gegründet haben. Hier kann man exklusive Kindermode bequem online bestellen und sich dabei per E-Mail, Chat oder Telefon persönlich beraten lassen. Gerade bei der persönlichen Beratung per Rückrufservice, den viele unserer Kunden in Anspruch nehmen, können wir viele Fragen zu Größen und Kombinationsmöglichkeiten noch vor der Bestellung klären und Neukunden die Scheu vor ihrer ersten Online-Bestellung nehmen. Neben der Online-Boutique betreiben wir auf der Butterzart-Webseite eine geschlossene und moderierte Familien-Community, die sich durch sehr aktive Mitglieder auszeichnet und die schon zu vielen Treffen der Butterzart-Mitglieder im „Real Life“ und zu außergewöhnlichen Hilfsaktionen geführt hat. Zu guter Letzt informieren wir in unserem Blog über unsere Beobachtungen in der Kindermodebranche im Allgemeinen und natürlich über Butterzart im Speziellen.

Klaus-Martin Meyer: Wie kommt man auf die Idee, einen solchen Shop zu starten? Intuition oder Transpiration durch intensive Marktforschung?

Torsten Pohl:
Sowohl als auch. Zum einen sind wir modebegeisterte Menschen und haben auch für unsere Kinder schon immer bewusst qualitativ hochwertige Kleidungsstücke ausgewählt, denn wir sind von der Haltbarkeit guter Markenkleidung einfach überzeugt. Man hört ja häufig das Argument, dass Kinder so schnell aus Kinderkleidung herauswachsen und sich die Anschaffung von hochwertigen Kleidungsstücken aus diesem Grund nicht lohnt. Wir haben jedoch die Erfahrung gemacht, dass Kinderkleidung - in der richtigen Größe gekauft - sehr lange getragen werden kann und sich hochwertige Kleidungsstücke bedeutend häufiger waschen lassen, ohne dass sie Form und Farbe verlieren. So haben sie trotz eines höheren Anschaffungspreises letztendlich ein besseres Preis/Tragezeit-Verhältnis als die vermeintlichen Schnäppchen vom Discounter, bei denen man sich zudem häufig noch die Frage nach der Herkunft stellen sollte. Als wir Butterzart gegründet haben, gab es noch nicht so viele Online-Shops für Kindermode, wie sie sich heute am Markt tummeln. Beobachtungen bei eBay zeigten uns aber, dass der Wiederverkauf gebrauchter exklusiver Kindermode sehr gut funktioniert, und unser Ziel war es, die Initialkäufer dieser Kindermode im Internet für uns zu gewinnen. Der Start mit dem Butterzart-Forum, der ein Vierteljahr vor dem Start des eigentlichen Shops erfolgte, und das daraus resultierende Feedback haben es uns schlussendlich ermöglicht, unser Angebot in die richtige Richtung zu lenken.

Klaus-Martin Meyer: Bei Premium-Produkten für Kinder könnte ich mir vorstellen, dass es viele Argumente für den guten alten qualifizierten Facheinzelhandel im Ladengeschäft gibt. Warum funktioniert es bei Euch auch online?

Torsten Pohl:
Zum einen können wir durch die persönliche Beratung vor der Bestellung kompensieren, dass die Möglichkeit zum direkten Anfassen der Kleidung fehlt. Zum anderen hat der Online-Einkauf von Kinderbekleidung im Allgemeinen den großen Vorteil, dass man einen Zeitpunkt finden kann, zu dem das Kind wirklich Lust hat, neue Kleider an- und auszuprobieren. Letzteres ist zu Hause natürlich viel eher gegeben als beim Besuch im Ladengeschäft, darin unterscheidet sich der Verkauf von Erwachsenen- und Kindermode im Allgemeinen erheblich. Hinzu kommt, dass wir bei der Auswahl und Präsentation unserer Kollektionen ein Gesamtpaket anbieten, aus dem unsere Kunden aus unterschiedlichen Marken und Preiskategorien ein Gesamt-Outfit zusammenstellen können, das insgesamt immer stimmig ist – und das mit exklusiven Marken, die es auch im richtigen Ladengeschäft nicht an jeder Ecke zu kaufen gibt.

Klaus-Martin Meyer: Euer Konzept wurde zum “Gründer der Woche” in der FTD gewählt. Ist so etwas eher wegen der Publicity oder wegen der damit verbundenen Motivation wichtig?

Torsten Pohl:
Die damit verbundene Publicity ist natürlich ein relevanter Nebeneffekt, den wir gerne mitnehmen. Sehr wichtig ist uns aber auch, auf unabhängigen Seiten ein wirkliches Feedback zu unserem Unternehmen zu bekommen. Das positive Feedback, das wir bei der Wahl zum „Gründer der Woche“ auf dem Gründermarktplatz der Financial Times Deutschland bekommen haben, motiviert uns natürlich ungemein und zeigt uns auch, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Klaus-Martin Meyer: Zum Abschluss unsere Standardfrage: Wo steht butterzart.com in fünf Jahren?

Torsten Pohl:
Da der Verkauf von saisonalen Artikeln wie eben der Kindermode, die rund ein halbes Jahr vor der Auslieferung verbindlich bestellt werden muss, ein für eine privat finanzierte Gründung recht riskantes Unterfangen ist, sind wir mit einer „halben Saison“ gestartet und analysieren seitdem die Nutzung unserer Webseite sehr ausführlich. Dabei passen wir unsere Bestellungen der Reichweite unserer Seite an, womit wir bislang ein stetiges Umsatz- und Gewinnwachstum erreichen konnten. Wir sind zwar in Suchmaschinen schon außerordentlich präsent – haben aber noch einige Optimierungsmöglichkeiten innerhalb unseres Shops, sodass unser Wachstum hoffentlich auch in fünf Jahren noch nicht stagnieren wird. Zudem haben wir neben der Online-Boutique seit Anfang 2009 auch noch ein „richtiges“ Ladengeschäft in Michelstadt im Odenwald, das spätestens in fünf Jahren eine Schwesterboutique an einem exponierten Standort haben soll.

Weitere Infos zu Butterzart finden sich übrigens im Blog von Butterzart.

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