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“Blog dich reich” - Im Gespräch mit Max Klinger (BlogPay)

interview-blog.de: Herr Klinger, Sie haben jüngst mit BlogPay eine neue Plattform für Bloger und Werbetreibende gestartet. Können Sie sich und BlogPay kurz vorstellen?

Max Klinger: Erst einmal möchte ich erwähnen, dass BlogPay nicht nur aus meiner Hand stammt, sondern dass ebenso ein Programmierer und Designer an BlogPay arbeiten. Ich selbst bin nun seit rund vier Jahren selbstständig und bin mit den letzten vier Jahren auch sehr zufrieden. Ich habe mit meinem Team schon so manch interessanten Kunden betreut und möchte mich nun in einen neuen Bereich des Internets vorwagen. Daher haben wir BlogPay gegründet, welches nicht nur ein Vermarkter von Blogbeiträgen sein soll, sondern auch ein Portal, welches Bloggern den Alltag erleichtern soll. Dazu zählt vor allem aber auch das Finanzieren eines Blogs. Daher vermitteln wir zwischen Werbetreibenden (Merchants) und Bloggern, damit für beide Seiten ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden kann.

interview-blog.de: Die Computerwoche titelte in einem Bericht über BlogPay “Blog dich reich”. Was können Blogger für einen redaktionellen Beitrag ungefähr einkalkulieren und wie hoch sollte das Budget eines Merchants sein?

Max Klinger: Ich versuche unseren Merchants beizubringen, dass ein Blogger mindestens 5,00 Euro pro Blogartikel verdienen sollte, Blogger mit größeren Blogs jedoch auch weitaus mehr verdienen müssen. Hier gibt es eigentlich keine Grenzen. Der Werbetreibende entscheidet selbst, wie viel er für einen Blogbeitrag zu zahlen bereit ist. Die direkte Verhandlung kann hier über unser internes Nachrichtensystem erfolgen. So bestimmt auch der Merchant selbst sein Werbebudget.

Wichtig ist zu erwähnen, dass BlogPay keine Prozente von der Vergütung der Blogger einbehält.

interview-blog.de:
Wie verhält sich die Sache für den Leser eines Blogs. Ist ein gesponsorter Blogbeitrag als solches zu erkennen?

Max Klinger:
Wir empfehlen in unseren „Grundregeln für Blogger“ eine Kennzeichnung des gesponserten Artikels durch eine Nennung des Sponsors am Anfang oder Ende des Artikels. In wenigen Tagen werden wir unseren Bloggern aber auch einige Grafiken zum Kennzeichnen der gesponserten Artikel zur Verfügung stellen.

interview-blog.de: Beim Start einer neuen Plattform ist es am Anfang immer wichtig eine kritische Masse an teilnehmenden Marktpartnern auf Angebots- und Nachfrageseite zusammen zu bekommen. Wie wollen Sie diese Aufgabe lösen? Gibt es schon Referenzen?

Max Klinger: Grundsätzlich sind auch kleinere Werbepartner gerne bei uns gesehen, jedoch gerade die größeren und bekannteren Werbepartner locken natürlich weitere Blogger und Werbepartner an. In den nächsten Wochen werden wir einige neue bekannte Merchants vorstellen, darunter wird sich auch Mobilant befinden. Mobilant gehört zu den größten SMS-Gatewayanbietern im Internet. Wir stehen mit etlichen Firmen in Kontakt und bisher gab es fast nur positive Antworten für eine künftige Zusammenarbeit.

Blogger haben schon etliche zu uns gefunden, aber wir werden durch gezielte Marketingmaßnahmen noch weitere auf uns aufmerksam machen. Welche Maßnahmen wir genau ergreifen werden, möchte ich jedoch nicht nennen um den Überraschungseffekt zu erhalten.

interview-blog.de: Zum Schluß unsere Standardfrage. Wie wird sich BlogPay in den nächsten fünf Jahren entwickeln?

Max Klinger: Fünf Jahre ist eine sehr lange Zeit im Zeitalter des Internets. Doch ich denke, dass sich in den nächsten Jahren heraus stellen wird, ob unser Konzept Zukunft hat. Ich bin fest davon überzeugt und ich freue mich bereits auf die Neuentwicklungen, welche in den nächsten Wochen und Monaten folgen werden. Darunter zum Beispiel ein Printmagazin für Blogger. Die erste Ausgabe erscheint im April dieses Jahres und unsere Blogger erhalten die erste Ausgabe vollkommen kostenfrei.

Link-Tip: BlogPay

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3 Kommentare zu ““Blog dich reich” - Im Gespräch mit Max Klinger (BlogPay)”

  1. Bezahltes bloggen mit BlogPay.de sagt:

    […] BlogPay ist noch recht neu und einiges bleibt mir noch unklar. So ist noch nicht ganz klar ob bezahlte Blogposts als solche gekennzeichnet werden müssen oder nicht. Max Klinger, Gründer von BlogPay, sagt dazu im Interview: “Wir empfehlen in unseren „Grundregeln für Blogger“ eine Kennzeichnung des gesponserten Artikels durch eine Nennung des Sponsors am Anfang oder Ende des Artikels.” […]

  2. DonsTag » BlogInside ein Fall für die Mülltonne? sagt:

    […] Aber. Aber, aber, aber. Die “BlogInside” bietet nichts von alledem, was ich mir gewünscht hätte. Widmen wir uns zunächst dem Adjektiv “ausführlicher”: Ist einfach nicht. BlogInside fängt an mit  diesem Interview auf dem interview-blog mit dem BlogPay- und BlogInside-Macher Max Klinger an. Der nächste Artikel fällt unter die Rubrik “Schön geschrieben”, in der gute Artikel aus anderen Blogs veröffentlicht werden. Diesmal ist es  dieser Artikel von Martin Oetting (in dem übrigens auch wieder das Wort BlogPay fällt, wenn auch nur zur Einleitung). Und da in der Printausgabe die Links verloren gegangen sind, trifft das “ausführlicher” hier nur auf den Originalartikel zu. […]

  3. Salzstangenblog sagt:

    Blogpay lässt grüßen….

    Phillip hat darüber geschrieben, was er von Blogpay hält .
    Daraufhin habe ich ihm zugestimmt was die einzelen Kritikpunkte angelangt.
    Dann hat aber der Max gesagt:
    Zitat:
    Das Bezahlsystem funktioniert ohne Probleme, wie mehrere Transfers p…

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