Julie & Grace, julie grace.de Simon Peter Nötzel “Bei uns kann jede Kundin völlig frei entscheiden welche Materalien, Farben, Grössen und Formen sie miteinander kombiniert.” - Im Gespräch mit Simon-Peter Nötzel (Julie & Grace) » Interview Blog

“Bei uns kann jede Kundin völlig frei entscheiden welche Materalien, Farben, Grössen und Formen sie miteinander kombiniert.” - Im Gespräch mit Simon-Peter Nötzel (Julie & Grace)

Klaus-Martin Meyer: Simon-Peter, Du bist einer der beiden Geschäftsführer der Firma Julie & Grace. Könntest Du dich, deinen Mitstreiter und Euer Geschäftsmodell bitte kurz vorstellen?

Simon-Peter Nötzel: Auf www.julie-grace.de können Schmuckbegeisterte individuelle Schmuckstücke designen und sich die handgefertigten Unikate bequem nach Hause liefern lassen. Der eigenen Kreativität sind beim Design von Armbändern, Halsketten und Ohrringen kaum Grenzen gesetzt. Kettenlänge und Verschluss sind frei wählbar, Perlen lassen sich per Drag & Drop auf die Kette ziehen, Materialien und Farben können nahezu beliebig kombiniert werden.

Hergestellt werden die Schmuckstücke auf der indonesischen Insel Bali, die wir aufgrund der langen Handwerkstraditon für hochwertige Gold und Silberschmuckstücke, als Standort gewählt haben. Zudem sind mein Parter Markus Bosse und ich begeisterte Surfer und Bali gehört zu einem der besten Surfreviere der Welt.

Ein optimierter Produktions- und Logistikprozess ermöglicht es, dass die Schmuckstücke in der Regel nur vier Tage nach Bestellung bei uns in der Hamburger Zentrale eintreffen und an die Kunden ausgeliefert werden können.

Klaus-Martin Meyer:
Es scheint mir eine Herkulesaufgabe zu sein, gleichzeitig einen Vertrieb für selbstdesignten Schmuck hier in Deutschland und eine Produktion in Bali aufzubauen. Wir schafft Ihr das?
Simon-Peter Nötzel: Wir haben die Aufgaben sehr klar aufgeteilt. Markus Bosse leitet die Manufaktur auf Bali und ich baue den Vetrieb in Deutschland auf und kümmere mich um die PR und das Marketing. Markus hat zuvor schon einige Jahre in Asien gelebt und dort eine große Fertigung für adidas Produkte geleitet. Ich war für ein Unterhaltungselektronik Unternehmen im Management tätig und habe dort u.a. die Resorts Vertrieb und Marketing betreut.
Markus und ich kennen uns seit über sieben Jahren aus der gemeinsamen Zeit bei einer Unternehmensberatung und sind ein eingespieltes Team. Ohne die Stärken, Schwächen und Arbeitsweisen des Anderen genau zu kennen ist es m.E. nicht möglich ein Unternehmen in zwei Ländern gleichzeitig aufzubauen, insbesondere wenn Sie ca. 13.000 km auseinander liegen.

Klaus-Martin Meyer:
Julie & Grace ist gleichzeitig auch ein Marktplatz. Schmuckdesigner können eigene Creationen zum Verkauf anbieten, die von Euch gegen eine Provision produziert und an die Kunden ausgeliefert werden. Wie nehmen die Designer dieses Angebot an?

Simon-Peter Nötzel: Der öffentliche Showroom wird sehr gut angenommen, wobei auch einige Kunden Ihre Schmuckstücke nur für sich designen und somit nicht öffentlich zum Verkauf anbieten. Die Möglichkeit, ein völlig einzigartiges Schmuckstück zu besitzen, das keine Kollegin oder Freundin auch trägt, hat es bis jetzt so ja noch nicht geben. Dies ist ein weiterer wichtiger Punkt neben der Möglichkeit, sich persönlich über ein selbst designtes Schmuckstück auszudrücken.
Die Kunden, die Ihre Schmuckstücke anderen Usern öffentlich zugänglich machen, sind für die Entwicklung des Angebotes äusserst wichtig. Die öffentlich zugänglichen Designs anderer Kunden motivieren viele Neukunden, das Gestalten eigener Schmuckstücke einmal selbst auszuprobieren. Zudem reizt es viele Kunden, Ihre eigenen Kreationen zu zeigen und so Feedback von der Community zu erhalten. Es gibt hierdurch täglich eine Vielzahl neuer Designs in verschiedenstens Farb- und Materialkombinationen im öffentlichen Showroom.

Klaus-Martin Meyer:
Wie siehen Eure Standardkundinnen aus? Und bestellen möglicherweise sogar Männer?

Simon-Peter Nötzel: Bei uns kann jede Kundin völlig frei entscheiden welche Materalien, Farben, Grössen und Formen sie miteinander kombiniert. Hierdurch ergeben sich eine unendliche Vielzahl von Möglichkeiten und Stilrichtungen. Eine typische Kundin gibt es in dem Sinne also bei uns nicht. Jedoch haben unsere Kundinnen eine Sache gemeinsam, sie wollen alle Ihre Persönlichkeit mit einem selbst designten Schmuckstück unterstreichen und geben sich nicht mit dem Angebot in Kaufhäusern und Juwelieren zufrieden. Was uns natürlich sehr freut.
Und ja, es bestellen auch Männer und zu unserer Freude werden es auch immer mehr. Eine selbst gestaltete Kette ist ein super Geschenk, über das sich jede Frau freut.

Klaus-Martin Meyer: Zum Abschluß wie gewohnt unsere Standardfrage. Wo steht Julie & Grace in fünf Jahren?

Simon-Peter Nötzel: Schwer zu sagen. Unser Ziel war es immer schöne Produkte herzustellen, einen super Service zu bieten und dabei eine Menge Spass zu haben. Mit Julie & Grace haben wir nun vieles davon erreicht. Wir hoffen, daß sich daran in den nächsten fünf Jahren nichts ändern wird und wir noch mehr Menschen begeistern können, sich ihren eigenen Schmuck zu designen.

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