Bazaaria Paul Piper “Seit unserem Interview im September 2007 hat sich natürliche einiges getan, vor allem haben wir aber eins: Umgedacht!” - Im Gespräch mit Paul Piper (Bazaaria.com) » Interview Blog

“Seit unserem Interview im September 2007 hat sich natürliche einiges getan, vor allem haben wir aber eins: Umgedacht!” - Im Gespräch mit Paul Piper (Bazaaria.com)

Klaus-Martin Meyer: Paul, bei unserem letzten Interview war cumonian.com gerade online gegangen. Was ist seitdem passiert?

Paul Piper:
Seit unserem Interview im September 2007 hat sich natürliche einiges getan, vor allem haben wir aber eins: Umgedacht!  Das gesamte Konzept haben wir grundlegend überdacht und die Seite dementsprechend neu aufgebaut. Der offensichtliche Namenswechsel, von Cumonian zu dem eher begreifbaren Bazaaria.com, ist dabei sicherlich nur ein Teil des neuen Gesamtkonzepts, bei dem wir auch alle Funktionen deutlich reduziert und uns auf das Kerngeschäft konzentriert haben. Doch der Kerngedanke ist immer noch der gleiche: Kunden eine Plattform bieten auf der sie Gegenstände verkaufen und tauschen können. Heute sind wir stolz ihnen eine ernst zu nehmende Alternative zu den gängigen Handelsplattformen zu bieten und in dem Privat-Markt unsere Nische gefunden zu haben.

Zudem haben wir uns ungemein professionalisiert!  Während ich 2007 noch alleine an Cumonian arbeitete, ist es nun ein starkes Team, das geschlossen hinter der Plattform steht. Jeder einzelne ist ein Spezialist in seinem Gebiet – das zeichnet uns aus. Das Beste dabei ist, dass wir alle nur ein Ziel vor Augen haben: Endlich eine faire Plattform für Privatkunden zu erschaffen.

Klaus-Martin Meyer: Was waren die Gründe für den Namenswechsel?

Paul Piper: Es gab viele Gründe für die Umbenennung. Der Wichtigste war sicherlich, dass Cumonian schwer zu merken ist und viele Leute völlig falsche Assoziationen mit dem Begriff hatten. Das ist bei Bazaaria anders – hier klingt schon im Namen der Basar mit. Dieser kommt unserem Konzept recht nahe und er lässt sich leicht merken.

Klaus-Martin Meyer: Besonders gern hören wir natürlich immer besondere Erfolgsstories. Was waren besonders erfreuliche Geschichten, die sich auf der Plattform abgespielt haben?

Paul Piper: Da gibt es bei uns einige.  Wir haben viele Kunden, die durch uns eine ganz neue Reichweite für Ihre persönlichen Wertgegenstände gefunden haben. Von gemalten Bildern über Briefmarken und modernen Konsolen ist eigentlich alles dabei.

Was uns dabei selbst ein wenig überrascht hat, sind die erzielten Preise. Egal ob selbst gemacht oder aus dem Familienbesitz, die Preise sind meistens deutlich höher als auf bekannteren Plattformen. Trotzdem gibt es auch immer wieder echte Schnäppchen zu ergattern. Die Vermutung liegt nahe, dass unsere gezielte Ausrichtung auf den Privatmarkt und das System selbst, die Leute in eine deutlich privatere Atmosphäre bringt, in der sie selbst ihren fairen Preis wählen. Das anfänglich erwartete Feilschen bleibt dabei meistens aus. Das allein ist schon ein Erfolg für uns – und natürlich auch für unsere Kunden.

Auch auf Kundenseite können wir von dem einen oder anderen Erfolg berichten. Mein persönlicher Favorit ist dabei ein Tauschgeschäft, bei dem eine Schule aus Berlin eine komplette Kiste mit Schulbüchern geschenkt bekam. Die Person die das initiierte, hatte sich selbst bei uns einfach nur angemeldet und bei einem Buch die Geschichte der Schulbibliothek erzählt und sich nach der Spendenwilligkeit erkundigt; Die Verkäuferin willigte ein und stellte eine große Kiste mit Kinderbüchern und DVDs zusammen - wir fanden diese Idee so schön, dass wir derzeit stark darüber nachdenken  dies stärker auch von unserer Seite her zu fördern.

Klaus-Martin Meyer: Welche Marketingkanäle werden genutzt, damit Bazaaria noch größer wird?

Paul Piper: Unser Marketing fokussiert sich in erster Linie auf Onlineelemente: Wir laden unsere Kunden dazu ein über facebook und twitter mit uns in Kontakt zu treten. Zusätzlich berichten wir in unserem Blog ein bisschen mehr über uns selbst und über die Entwicklung von Bazaaria.
Natürlich setzen wir auch auf Suchmaschinenmarketing, da wir hier gezielt neue Nutzer auf die Seite führen können und wissen, wie viel uns ein neuer Kunde kostet. Das Ziel ist natürlich immer die Seite noch bekannter zu machen und sie vielen neuen Leuten vorzustellen, damit wir eine kritische Masse erreichen.

Klaus-Martin Meyer: Zum Schluss wie immer die Frage. Wo steht Bazaaria in fünf Jahren?

Paul Piper: Darf ich die gleiche Antwort geben wie beim letzten Mal? Wenn die jetzige rasante Entwicklung weiterhin anhält sicherlich als eine ernst zu nehmende Konkurrenz zu eBay und Co.!

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