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“dieapothekenhelfer.de kann dazu beitragen die Krankenkassen zu entlasten.” - Im Gespräch mit Matthias Storch

interview-blog.de: Herr Storch, Sie sind einer der Macher hinter dieapothekenhelfer.de. Fischmarkt schreibt über Ihr Angebot, dieapothekenhelfer.de sei eine Art guenstiger.de für Medikamente. Stimmt diese Einordnung? Vielleicht können Sie Ihre Plattform etwas näher vorstellen.

Matthias Storch: Die Einordnung ist gut gelungen – wir Betreiben unter dieapothekenhelfer.de ein Produkt- und Preisvergleichsportal speziell für Medikamente, Nahrungsergänzungen und Pflegeprodukte. Wir vergleichen mehr als 300.000 Produkte von aktuell 20 Online-Apotheken und bieten dem Besucher außer dem Preisvergleich die Möglichkeit einer Generika-Suche (Suche nach Medikamenten mit gleicher Wirkung zu einem günstigeren Preis) sowie zu ca. 80.000 Präparaten detaillierte Patienteninformationen.

interview-blog.de:
Wenn man ein Projekt wie das Ihre startet, muss man am Anfang sicherlich eine kritische Masse an Nutzern und an Apotheken an den Start bringen. Wie haben Sie das Henne-Ei-Problem gelöst?

Matthias Storch: Bereits aus früheren Projekten (wir betreiben außerdem das bundesweit größte Informations- und Nachrichtenportal für Gründer und Unternehmer namens foerderland.de) war uns dieses Problem bewusst – ohne das perfekte Zusammenspiel von Technik, Grafik und Vertrieb klappt es nicht. Ich bin froh mit meinen Partnern Sebastian Grehn und Nadja Herkert solche Partner gefunden zu haben, jeder kennt sich in seinem Bereich sehr gut aus.
Bereits vor unserem Portal gab es mehrere Preisvergleicher für Medikamente. Aus diesem Grund wussten die Apotheken bereits was auf sie zukommt. Bisher fiel es uns recht leicht die integrierten Apotheken von einer Teilnahme zu überzeugen – mal sehen wie es weitergeht.

interview-blog.de:
Wie beurteilen Sie das Wettbewerbsumfeld für ein Preisvergleichsplattform für Medikamente? Wer ist die größere Konkurrenz: Universalpreisvergleicher oder spezialisierte Plattformen?

Matthias Storch: Der Wettbewerb ist gut aufgestellt, dennoch sind wir der Meinung gute Chancen zu haben und außerdem belebt Konkurrenz das Geschäft. Auch soll es nicht bei einem reinen Preisvergleich bleiben. In den kommenden Monaten werden wir einige sinnvolle Funktionen und Erweiterungen für unsere Besucher integrieren.
Wettbewerber sind unter anderem medpreis.de, medizinfuchs.de und medipreis.de – natürlich gibt es noch weitere kleinere Preisvergleicher, es würde den Rahmen sprengen alle hier aufzuzählen. Die Universalpreisvergleicher sind meiner Meinung nach im Bereich Medikamenten-Preisvergleich eher dürftig aufgestellt.

interview-blog.de: Kann dieapothekenhelfer.de auch eine kleine Beihilfe leisten zur allgemeinen Senkung des Preisniveaus für Medikamente? Wenn ja, hat sich die Gesundheitsministerin schon bei Ihnen bedankt?

Matthias Storch: Grundsätzlich kann dieapothekenhelfer.de dazu beitragen die Krankenkassen zu entlasten, da meiner Meinung nach durch die Selbstmedikation der Gang zum Arzt reduziert, oder sogar vermieden wird. Bei verschreibungsfreien Medikamenten sind Einsparungen von mehr als 50% keine Seltenheit – verschreibungspflichtige Medikamente unterliegen jedoch noch dem Preisbindungsgesetz – hier ist ein Preisvergleich nur bedingt durchführbar.
Zu ihrer zweiten Frage ob sich Frau Schmidt bereits bei uns bedankt hat – leider nein. Wir warten täglich auf einen Anruf.

interview-blog.de: Zum Schluß würde uns noch Ihre Einschätzung interessieren, wie sich der Handel mit Medikamenten im Internet in den nächsten Jahren entwickeln wird.

Matthias Storch: Der Marktanteil der Versandapotheken liegt bei ca. 4 Prozent des Arzneimittelumsatzes. Zum Vergleich liegt dieser Anteil in den USA bei ca. 15 Prozent. Nur etwa 2 Prozent der rund 1.400 Apotheken, die eine Zulassung zum Versandhandel beantragt haben betreiben den Handel bis heute. Wir rechnen jeweils mit einer Verdoppelung des Umsatzes im Versandhandel in 2007 und 2008.

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Ein Kommentar zu ““dieapothekenhelfer.de kann dazu beitragen die Krankenkassen zu entlasten.” - Im Gespräch mit Matthias Storch”

  1. Apotheke Nachrichten sagt:

    Es gibt ja sicherlich viele gute Möglichkeiten seine Arzneimittel günstig zu bestellen, so unter
    http://www.medikamente-preiswert-bestellen.de

    Aber nun gleich den Versandahndelsanteil jedes Jahr in einer Verdopplung zu sehen, würde bedeuten in Deutschland 16% Ende 2008!

    Nein, dies wird nicht so sein - denn der Versandhandel wird weiterhin sehr stark von OTC bestimmt - da ist eine natürliches Ende der Fahnenstange bald erreicht!

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