Interview mit dem Interview-Blog
Dies ist mein Beitrag zum Business Blog-Karneval:
interview-blog.de: Klaus-Martin, Du berätst in Deiner Freizeit Entrepreneure im Marketingbereich. Wie können Existenzgründer ihre potentiellen Kunden zu echten Kunden machen?
Klaus-Martin Meyer: Ich berate vor allem kleine bis sehr kleine Firmen, die sich in echten Marktnischen tummeln. Hier müssen die potentiellen Kunden in der Regel zunächst auf die bloße Existenz der Produkte aufmerksam gemacht werden. Wenn die möglichen Anwender gar nicht wissen, dass es z.B. Betten aus Zirbenholz gib und man in diesen Betten besser schläft, dann liegt es in der Regel nahe, dass man an den Anfang die Pressearbeit stellt.
interview-blog.de: Wie kann man die Pressearbeit preisgünstig realisieren, wenn man nur ein kleines Budget hat? Empfehlen Sie hier das do-it-yourself-Prinzip oder die Einschaltung einer PR-Agentur?
Klaus-Martin Meyer: Wenn man nur ein kleines Budget hat, dann kann man selber eine Pressemitteilung schreiben und diese bei openpr.de kostenlos in die Welt hinausposaunen. openpr.de stellt die Pressemeldung auf seinen Seiten dauerhaft ein und hält auch ein pdf-Dokument der Meldung bereit. Diese Meldung kann man dann an alle relevanten Medien schicken mit der Bitte um Beachtung.
interview-blog.de: Welche Medien sind deiner Meinung nach relevant?
Klaus-Martin Meyer: Relevant sind immer einschlägige Fachpublikationen. Hier sind Printmedien genauso gemeint wie Online-Publikationen. Relevant ist auch in der Regel immer die Regionalzeitung. Hilfreich ist es immer, wenn man einen originellen Aufhänger für das jeweilige Medium bereithält.
interview-blog.de: Reicht eine Pressemitteilung aus, um auch in die Zeitung zu kommen?
Klaus-Martin Meyer: Das reicht manchmal vollkommen aus, manchmal ganz und gar nicht. Grundsätzlich sollte man davon ausgehen, dass heute niemand auf deine Pressemitteilung wartet. Reagieren die Zeitungen nicht auf die Meldung, kann es nicht schaden, auch einmal die Redaktion telefonisch zu kontaktieren. Man kann auch Freunde und Bekannte einspannen, die Redaktionen auf dein Projekt, deine Produkte oder auch deine Firma aufmerksam zu machen. Oft kommen Anzeigenblätter von ganz alleine an und wollen dann meist aber Anzeigen verkaufen. Schaltet man eine Anzeige, sollte man auf jeden Fall auf einen Beitrag im redaktionellen Teil bestehen. Hier gilt: „Eine Hand wäscht die andere“!
interview-blog.de: Was macht man dann, wenn es mit der Erwähnung in der Presse geklappt hat?
Klaus-Martin Meyer: Dann sollte man die Meldung als Referenz betrachten und weitere Medien auf die Meldung aufmerksam machen. Medien neigen dazu, von einander abzuschreiben. Ich kann nur die Empfehlung aussprechen: „Viel hilft viel“. Dies gilt insbesondere für Internetmedien. Hier kann man nicht nur eine gewisse Aufmerksamkeit generieren, sondern auch wertvolle Hyperlinks sammeln, die im Idealfall noch Jahre später Besucher erzeugen und sich positiv auf das google-Ranking auswirken.
Stichworte: Blog Karneval
