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“Beim Blog karmakonsum geht es um das Thema Konsumethik. Der Name ist Programm.” - Im Gespräch mit Christoph Harrach

Klaus-Martin Meyer: Christoph, Du bist der Macher von karmakonsum.de. Könnstest Du dich und dein Projekt bitte kurz vorstellen?

Christoph Harrach: Ich bin 33 Jahre alt, verheiratet und Vater einer Tochter. Ich arbeite freiberuflich als Marketingberater. Beim Blog karmakonsum geht es um das Thema Konsumethik. Der Name ist Programm. Karma beschreibt die indische Lehre von Ursache und Wirkung. So wie wir sähen, werden wir ernten. Diese Idee auf den Konsum übertragen zeigt uns den Weg. Wenn wir als Konsumenten billiges Fleisch kaufen, ist ein Gammelfleisch-Skandal die logische Konsequenz. Wenn wir Bio-Produkte kaufen, halten wir die Erde giftfrei. Beim Karma geht es auch um Verantwortung, dass wir in jedem Moment frei wählen können was wir tun. Ich versuche die Idee des ethischen Konsums zu verbreiten.

Klaus-Martin Meyer: Als Experte kannst Du für unsere Leser sicher den Lohas-Trend etwas einordnen. Ist diese Bewegung noch am Anfang oder eher schon Mainstream?

Christoph Harrach: LOHAS ist erst am Anfang. Wenn wir z.B. den LOHAS-Leitmarkt Biofood anschauen stehen wir aktuell bei einem Umsatzanteil von 5% in Deutschland am Gesamtmarkt - da gibt es noch
viel Potenzial. LOHAS ist ein persönlicher Prozess der Umstellung der Konsum- und Lebensgewohnheiten und das dauert Jahre. Es ist erfreulich, dass es immer mehr ethische Angebote gibt.

Klaus-Martin Meyer: Laut taz ist karmakonsum.de bereits ein führendes Medium. Wie hast Du das geschafft?

Christoph Harrach: Ich habe ein gutes gespür für Trends und beschäftige mich schon lange mit dem Phänomen LOHAS. Dieses Wissen teile ich im Internet und vernetze mich mit anderen Öko-Bloggern. Außerdem habe ich die erste Konferenz zu dem Thema organisiert.

Klaus-Martin Meyer: Der Untertitel deines Blogs ist “Do good with your money”. Gibt es für diese Aufforderung auch ein paar einfache Handlungsanweisungen?

Christoph Harrach:

- Wechsele zu einem Ökostromanbieter
- Werde Mitglied in der Umweltorganisation
- Kaufe nur Biolebensmittel und verzichte auf Produkte aus der konventionellen Industrie
- Esse saisonale frische Sachen aus der Region und verzichte auf Südfrüchte und Tiefkühlkost
- Esse mehr Gemüse und Obst und verzichte öfter auf Fleisch
- Nutze Naturkosmetik und vermeide Produkte aus Erdöl.
- Fahr Bus, Fahrrad und Bahn und vermeide Flüge und Autofahrten
- Verwende Putzmittel, die biologisch abbaubar sind

Klaus-Martin Meyer: Zum Abschluß unsere gewohnte Standardfrage: Über welche Thema wird auf karmakonsum.de in fünf Jahren geschrieben?

Christoph Harrach: Ich werde denke ich mehr über geistige Dinge und Spiritualität sprechen. Der Name hat es ja schon implementiert -derzeit konzentriere ich mich mehr auf den Konsum.

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Ein Kommentar zu ““Beim Blog karmakonsum geht es um das Thema Konsumethik. Der Name ist Programm.” - Im Gespräch mit Christoph Harrach”

  1. Interview auf interview-blog.de - KarmaKonsum sagt:

    […] Hatte eine nette Anfrage von Martin, ein Interview zu KarmaKonsum zu geben. Wen es interessiert - hier gehts lang […]

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